Industrielle Beziehungen

Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management

The German Journal of Industrial Relations

Print ISSN 0943-2779        Internet ISSN 1862-0035

 

Herausgeber / Editors

Ziele / Objectives

Schwerpunkt-Hefte / Special Issues

Leitfaden / Guidelines

Inhalte / Contents    2005 ff. (s. e-journals)     2004    2003    2002    2001    2000

Preise / Prices, Information e-journals


Herausgeber / Editors:

Herausgeber-Beirat:

Prof. Dr. Dorothea Alewell, Universität Hamburg

Prof. Dr. David Marsden, The London School of Economics and Political Science

Prof. Dr. Walther Müller-Jentsch, Ruhr-Universität Bochum

Prof. Dr. Dieter Sadowski, IAAEG - Universität Trier

Prof. Dr. Jörg Sydow, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Berndt Keller, Universität Konstanz

 

Ausgeschiedene
Gründungsherausgeber:  
 

Prof. Dr. Franz Traxler, Universität Wien

Prof. Dr. Hansjörg Weitbrecht, Universität Heidelberg

Dr. Reinhard Bahnmüller, FATK Tübingen

Martin Behrens PhD, WSI in der Hans-Böckler-Stiftung

Prof. Dr. Birgit Benkhoff, Technische Universität Dresden

Prof. Dr. Gerhard Bosch, Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Colin Crouch, University of Warwick

Prof. Dr. Klaus Dörre, Universität Jena

Dr. Michael Fichter, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Armin Höland, Universität Halle-Wittenberg

PD Dr. Ursula Holtgrewe, FORBA Wien

Dr. Guglielmo Meardi, University of Warwick

Prof. Dr. Werner Nienhüser, Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Hans-Wolfgang Platzer, Fachhochschule Fulda

Prof. Dr. Ludger Pries, Universität Bochum

Prof. Dr. Kathleen Thelen, Northwestern University, Evanston Ill.

Prof. Dr. Rainer Trinczek, Technische Universität München

Prof. Dr. Jelle Visser, University of Amsterdam

Prof. Dr. Manfred Weiss, Universität Frankfurt

Prof. Dr. Paul Windolf, Universität Trier

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Ziele / Objectives

Industrielle Beziehungen sind jene Netzwerke, Institutionen und Systeme, in die die verschiedenen Akteure der Arbeitswelt eingebunden sind und mit denen sie ihre wirtschaftlichen Austauschverhältnisse und sozialen Konfliktbeziehungen faktisch gestalten und normativ regeln. Es reicht heute nicht mehr aus, diese Akteure mit dem traditionellen dichotomischen Modell von Kapital und Arbeit zu beschreiben; ihre mannigfache Ausdifferenzierung in Rollen, Koalitionen und Organisationen sowie ihre zunehmende Interdependenz machen komplexere Analysekonzepte erforderlich.
In angelsächsischen Ländern konnten sich Industrial Relations schon früh als eigenständiges Wissenschafts- und Praxisgebiet etablieren. Im deutschen Sprachraum fand dieses Feld nur bei einem kleinen Kreis von Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen Aufmerksamkeit, obwohl die deutsche institutionelle Lösung des industriellen Konflikts wegen seines Erfolgs in vielen Ländern mit großem Interesse studiert wurde.
In jüngster Zeit werden den industriellen Beziehungen auch in Deutschland größere Aufmerksamkeit gewidmet. Es sind vor allem die organisatorischen und technischen Umwälzungen in der Arbeitswelt und die politischen Veränderungen in Europa, die Wissenschaftler und Praktiker vor neue Herausforderungen stellen. Die europäische Einigung provoziert den Vergleich der historisch herausgebildeten nationalen Systeme industrieller Beziehungen und wirft die Frage auf nach ihrer Leistungsfähigkeit für die Konflikt- und Problemverarbeitung in einer dynamischen, vom globalen Wettbewerb bestimmten Wirtschaft. Industrielle Beziehungen werden nunmehr auch als zentrale Aufgabe des Managements gesehen. Der Untertitel – Arbeit, Organisation und Management – trägt diesen Veränderungen Rechnung.
Die Zeitschrift will den genannten Wandel zum Thema machen und bietet allen an den industriellen Beziehungen Interessierten ein aktuelles Forum der Analyse und Diskussion.

The journal Industrielle Beziehungen closely follows the dialogue between the disciplines and the further development of interdisciplinary conceptual tools that fall within its field. Each issue of the journal includes three or four original contributions with German and English summaries. In addition to the mainly German language contributions, articles in English are also published.
 


Schwerpunkthefte / Special Issues

Osteuropa (3/1994)
Arbeit in Unternehmensnetzwerken (4/1994)
Das deutsche Modell (1/1995)
Öffentlicher Dienst (2/1995)
HRM und industrielle Beziehungen (4/1995)
Industrielle Beziehungen im europäischen Wirtschaftsraum (3/1996)
Arbeit und Arbeitsbeziehungen in der Medienindustrie (1/1997)
25 Jahre novelliertes BetrVG (3/1997)
Veränderungsprozesse in Organisationen (1/1998)
Modernisierung im Öffentlichen Dienst (3/1998)
Unternehmensnetzwerke und Industrielle Beziehungen (1/1999)
Industrielle Beziehungen in der Bauwirtschaft (3/1999)
Theorieansätze zur Analyse industrieller Beziehungen (1/2000)
Rechtsökonomische Theorien der Arbeitsbeziehungen (4/2000)
Dienstleistungsarbeit (1/2001)
Mitbestimmung und Arbeitnehmerpartizipation auf dem Prüfstand I (4/2001)
Mitbestimmung und Arbeitnehmerpartizipation auf dem Prüfstand II (1/2002)
Tarifverhandlungssysteme und Tarifpolitik in Europa (1/2003)
Tarifpolitik in Deutschland (2/2003)
Industrielle Beziehungen im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und sozialer Gerechtigkeit (4/2003)
Collective Actors in Industrial Relations: Which Future?  (1+2/2004)
Corporate Governance und Mitbestimmung  (3/2005)
Globalisierung und transnationale Arbeitsbeziehungen (1/2006)
Gewerkschaftsmitgliedschaft in Deutschland: Strukturen, Determinanten und Tendenzen (2/2007)
Symposium: Overseas Perspectives on the Future of German Employment Relations (2/2008)
Spartengewerkschaften (4/2008)



Industrielle Beziehungen, Jahrgang 11, Heft 1-4, 2004  

Special Issue:
Collective Actors in Industrial Relations: Which Future? IndBez 11(1+2)

edited by Thomas A. Kochan and Walther Müller-Jentsch


Originalbeiträge

Behrens, Martin: New Forms of Employers’ Collective Interest Representation?    77-91

Brown, William / Oxenbridge, Sarah: The Development of Co-operative Employer/Trade Union Relationships in Britain    143-174

Contrepois, Sylvie / Jeffreys, Steve: Founding Values or Instrumentalism? Comparing Bank Sector Trade Union Activism in France and Britain    112-128

Editorial     5

Editorial     175-176

Haipeter, Thomas: Normbindung unter Marktdruck? Problembereiche neuer Formen der Arbeitszeitregulierung in der betrieblichen Praxis    221-245

Hansen, Lise Lotte: Does the Future of Unions Depend on the Integration of Diversity?    129-142

Höpner, Martin: Unternehmensmitbestimmung unter Beschuss. Die Mitbestimmungsdebatte im Licht der sozialwissenschaftlichen Forschung    347-379

Jahn, Elke J.: Employment at Will Versus Employment Against Will – Kündigungsschutz in Deutschland und USA im Vergleich –    177-202

Jeffreys, Steve, s. Contrepois, Sylvie

Jones, Sandra: Towards a Theory of Industrial Relations for a Knowledge Economy     15-26

Knudsen, Herman: European Works Councils – Potentials and Obstacles on the Road to Employee Influence in Multinational Companies    203-220

Kochan, Thomas A.: Introduction to the Special Issue    6-14

Meier, Henk Erik: Von Bosman zur Kollektivvereinbarung? Die Regulierung des Arbeitsmarktes für Profifußballer     320-346

Oxenbridge, Sarah, s. Brown, William

Traxler, Franz: Employer Associations, Institutions, and Economic Change: A Crossnational Comparison    42-60

Turner, Lowell: Labor and Global Justice: Emerging Reform Coalitions in the World’s Only Superpower    92-111

Windeler, Arnold / Wirth, Carsten: Arbeitsregulation in Projektnetzwerken. Eine strukturationstheoretische Analyse     295-319

Wirth, Carsten, s. Windeler, Arnold

Yamada, Kazuyo, s Yuki, Masako

Yuki, Masako / Yamada, Kazuyo: Towards Gender Mainstreaming Trade Unions in Japan and Germany: The Impact of Expanding Part-time Employment in the 1990s    27-41

Zagelmeyer, Stefan: The Development of Governance Structures in Britain and Germany: A Comparative Inquiry    61-76

Forschungsnotiz

Stahlmann, Michael / Wendt-Kleinberg, Walter / Weyrather, Irmgard

Zwischen Engagement und innerer Kündigung – Arbeitsemotionen im Prozess fortschreitenden Personalabbaus    380-394

Praxisbericht

Kalkowski, Peter: Der Kontrakt der Arbeit bei wissensintensiven Dienstleistungen    246-269

Sammelbesprechung

Behrens, Martin: Konvergenz oder ‘Varieties of Capitalism’? Neue Literatur zur Entwicklung der Systeme der Politischen Ökonomie und der Industriellen Beziehungen    270-284

Tagungsberichte

Koch, Karl: Beyond Traditional Employment: Industrial Relations in the Network Economy. The 13th IIRA World Congress, 8-12 September 2003, FU Berlin     159-163

Karl Koch: The Future of Work in Europe: Market and Economic and Social Cohesion. The 7th IIRA European Congress, 7-11 September 2004, Lisbon, Portugal    395-396

Call for Papers    285-286

Ankündigung    164

Neuheiten    165, 287, 397

 


Industrielle Beziehungen, 10. Jahrgang, Heft 1-4, 2003  

Schwerpunkt-Themen:    

Tarifverhandlungssysteme und Tarifpolitik in Europa, IndBez 10(1)

Tarifpolitik in Deutschland, IndBez 10(2)

Industrielle Beziehungen im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und sozialer Gerechtigkeit, IndBez 10(4)

 

Originalbeiträge

Arrowsmith, James / Marginson, Paul / Sisson, Keith: Externalisation and Internalisation of Collective Bargaining in Europe: Variation in the role of large companies    363-392

Artiles, Antonio Martín / Moner, Ramón Alos: Between Decentralisation and Centralisation of Collective Bargaining. The Spanish case   64-96

Artus, Ingrid: Die Kooperation zwischen Betriebsräten und Gewerkschaften als neuralgischer Punkt des Tarifsystems. Eine exemplarische Analyse am Beispiel Ostdeutschlands   250-272

Dilger, Alexander: Sind Betriebsräte effizient?   512-527

Editorial Schwerpunkt-Heft Industrielle Beziehungen im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und sozialer Gerechtigkeit   469-471

Editorial zum Schwerpunkt-Heft Tarifpolitik in Deutschland   189-192

Editorial zum Schwerpunkt-Heft Tarifverhandlungssysteme und Tarifpolitik in Europa   5-8

Elvander, Nils: Two Labour Market Regimes in Sweden. A Comparison Between the Saltsjöbaden Agreement of 1938 and the Industrial Agreement of 1997   146-159

Hinke, Robert, s. Schmidt, Rudi

Jürgens, Ulrich / Meissner, Heinz-Rudolf / Renneke, Leo / Sablowski, Thomas / Teipen, Christina: Paradigmenkonkurrenz der Industriegovernance zwischen neuer und alter Ökonomie    393-417

Keller, Berndt: Sektorale Sozialdialoge – vernachlässigte Bestandteile europäischer Arbeitsbeziehungen   9-40

Kohaut, Susanne / Schnabel, Claus: Zur Erosion des Flächentarifvertrags: Ausmaß, Einflussfaktoren und Gegenmaßnahmen    193-219

Kotthoff, Hermann: Leistungsgerechtigkeit und Verteilungsgerechtigkeit: Konkurrierende Gerechtigkeitsempfindungen in Betriebsratsgremien   491-511

Kühnlein, Gertrud / Sczesny, Cordula / Stefaniak, Anna: Neue Impulse für die Tarifpolitik durch eine Neubewertung personenbezogener Dienst­leistungen   296-319

Lallement, Michel / Mériaux, Olivier: Status and Contracts in Industrial Relations. “La Refondation sociale”, a new Bottle for an old (French) Wine?    418-437

Lehndorff, Steffen: The Long Good-Bye? Tarifvertragliche Arbeitszeit­regulierung und gesellschaftlicher Arbeitszeitstandard   273-295

Lengfeld, Holger / Liebig, Stefan: Arbeitsbeziehungen und Gerechtigkeit. Stand und Perspektiven der empirischen Forschung   472-490

Liebig, Stefan, s. Lengfeld, Holger

Mach, André / Oesch, Daniel: Collective Bargaining between Decentralization and Stability: A Sectoral Model Explaining the Swiss Experience during the 1990s   160-182

Marginson, Paul, s. Arrowsmith, James

Meissner, Heinz-Rudolf, s. Jürgens, Ulrich

Mériaux, Olivier, s. Lallement, Michel

Moner, Ramón Alos, s. Artiles, Antonio Martín

Naglo, Kristian: Die Erneuerung der amerikanischen Gewerkschafts­bewegung. Strategische Revitalisierung und Kollektivverhandlungen    438-458

Oesch, Daniel, s. Mach, André

Rehder, Britta, s. Streeck, Wolfgang

Renneke, Leo, s. Jürgens, Ulrich

Röbenack, Silke, s. Schmidt, Rudi

Runggaldier, Ulrich: Flexibilisierung des Arbeitsrechts und Tarifvertragsrecht: Österreich und Italien im Vergleich   41-63

Sablowski, Thomas, s. Jürgens, Ulrich

Schmidt, Rudi / Röbenack, Silke / Hinke, Robert: Prekarisierung des kollektiven Tarifsystems am Beispiel der ostdeutschen Metallindustrie   220-249

Schnabel, Claus, s. Kohaut, Susanne

Schroeder, Wolfgang / Weinert, Rainer: Zwischen Verbetrieblichung und Europäisierung. Oder „Can the German Model Survive”?    97-117

Sczesny, Cordula, s. Kühnlein, Gertrud

Sisson, Keith, s. Arrowsmith, James

Stefaniak, Anna, s. Kühnlein, Gertrud

Streeck, Wolfgang / Rehder, Britta: Der Flächentarifvertrag: Krise, Stabilität und Wandel    341-362

Teipen, Christina, s. Jürgens, Ulrich

Traxler, Franz: Der Zentralisationsgrad des Tarifverhandlungssystems und seine wirtschafts- und sozialpolitischen Effekte im internationalen Vergleich   528-543

Weinert, Rainer, s. Schroeder, Wolfgang

Zagelmeyer, Stefan: Die Entwicklung kollektiver Verhandlungen in Großbritannien: Ein historischer Überblick   118-145

Praxisberichte

Busch, Hans Werner: Flächentarifvertrag und betrieblicher Differenzierungsbedarf in der Metall- und Elektro-Industrie   320-325

Schild, Armin / Wagner, Hilde

Flächentarif und betriebliche Differenzierung?   326-335

Tagungsbericht

Axel Haunschild: Beyond Traditional Employment. Industrial Relations in the Network Economy 13. Weltkongresses der International Industrial Relations Association (IIRA), 8.-12.9.2003, Freie Universität Berlin    544-547

Call for Papers    459-460

Neuheiten    183-184, 336, 461-464, 548-556

 




Industrielle Beziehungen, 9. Jahrgang, Heft 1-4, 2002, IndBez 9 (1-4)

Schwerpunkt-Thema:
Mitbestimmung und Arbeitnehmerpartizipation auf dem Prüfstand II, IndBez 9(1)

 

Originalbeiträge

Bahnmüller, Reinhard: Diesseits und jenseits des Flächentarifvertrags. Entgeltfindung und Entgeltstrukturen in tarifgebundenen und nicht tarifgebundenen Unternehmen .... 402-424

Bieling, Hans-Jürgen / Schulten, Thorsten: Reorganisation der industriellen Beziehungen im europäischen Mehrebenensystem .... 245-273

Blaschke, Sabine: Gewerkschaftliche Reorganisation in Österreich: der ÖGB auf dem Weg zu einem Bund von Multibranchengewerkschaften .... 381-401

Bobacka, Roger: Collective Bargaining in Finland – Legitimacy through Deliberation? .... 425-440

Editorial zum Schwerpunkt-Thema Mitbestimmung und Arbeitnehmerpartizipation auf dem Prüfstand II .... 5-7

Fichter, Michael / Sydow, Jörg: Using Networks Towards Global Labor Standards? Organizing Social Responsibility in Global Production Chains .... 357-380

Frick, Bernd: „High Performance Work Practices“ und betriebliche Mitbestimmung: Komplementär oder substitutiv? Empirische Befunde für den deutschen Maschinenbau .... 79-102

Greifenstein, Ralph / Kißler, Leo: Personalräte zwischen Rationalisierungsschutz und Modernisierungsmanagement .... 33-54

Holtgrewe, Ursula / Kerst, Christian: Call Center: Die Institutionalisierung von Flexibilität .... 186-208

Kädtler, Jürgen / Sperling, Hans Joachim: Jenseits von Globalisierung und Finanzialisierung. Aushandlungsbeziehungen in der deutschen Chemie- und Automobilindustrie .... 133-156

Kerst, Christian, s. Holtgrewe, Ursula

Kühl, Stefan: Innovation trotz Imitation. Wie verändern sich Organisationsleitbilder? .... 157-185

Kißler, Leo, s. Greifenstein, Ralph

Lehmann, Karen: Entwicklungsperspektiven von Tarifverträgen .... 301-318

Mehrwald, Sylvana, s. Weitbrecht, Hansjörg

Motzkau, Heidrun, s. Weitbrecht, Hansjörg

Piorr, Rüdiger / Wehling, Pamela: Betriebsratshandeln als unternehmerischer Erfolgsfaktor? Einflussnahme von Arbeitnehmervertretungen bei der Durchführung von Reorganisationsmaßnahmen .... 274-300

Schneider, Karsten: Mitbestimmung im „Konzern Stadt“. Arbeitspolitische Implikationen des dezentralisierten kommunalen Sektors .... 7-32

Schulten, Thorsten, s Bieling, Hans-Jürgen

Sperling, Hans Joachim, s. Kädtler, Jürgen

Sydow, Jörg, s. Fichter, Michael

Wehling, Pamela, s. Piorr, Rüdiger

Weitbrecht, Hansjörg / Mehrwald, Sylvana / Motzkau, Heidrun: Der Betriebsrat als Ressource bei der Einführung von Gruppenarbeit .... 55-78

Praxisberichte

Hornung-Draus, Renate: Between e-economy, Euro and enlargement. Where are employer organisations in Europe heading? ....  209-221

Pries, Ludger: 5000x5000: Ende gewerkschaftlicher Tarifpolitik oder innovativer betrieblich-tariflicher Sozialpakt? .... 222-235

Haipeter, Thomas: Chancen und Risiken der Mitbestimmung – Das Beispiel Volkswagen .... 319-342

Otte, Thomas: Das System der kollektiven Entgeltaushandlung in Polen .... 441-462

Forschungsnotizen

Müller, Torsten / Hoffmann, Aline: Euro-Betriebräte unter der Lupe. Zusammenfassender Bericht über die Forschungsliteratur 103-111

Ittermann, Peter / Abel, Jörg: Gratwanderung zwischen Tradition und Innovation – Reifeprüfung der New Economy .... 463-470


Tagungsberichte

Artus, Ingrid: Arbeitsbeziehungen in der New Economy. Bericht von der Jahrestagung der deutschen Sektion der International Industrial Relations Association (GIRA) in München ... 112-120

Lengfeld, Holger / Liebig, Stefan: Industrielle Beziehungen im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und sozialer Gerechtigkeit. Jahrestagung der deutschen Sektion der International Industrial Relations Association (GIRA) vom 27.-28.9.2002 in Berlin .... 471-475


Call for Papers .... 121, 343
Ausschreibung .... 344
Neuheiten .... 125-128, 236-240, 345-352, 476-478

 



Industrielle Beziehungen, 8. Jahrgang, Heft 1-4, 2001, IndBez 8 (1-4)
 

Schwerpunkt-Themen:  ....
Dienstleistungsarbeit und Industrielle Beziehungen, IndBez 8(1)
Mitbestimmung und Arbeitnehmerpartizipation auf dem Prüfstand I, IndBez 8(4)

 

Originalbeiträge

Auer, Manfred / Welte, Heike Die Verteilungsoption in Kollektivverträgen der österreichischen Industrie – ein erfolgreiches Instrument organisierter Dezentralisierung? .... 180-199

Däubler, Wolfgang Die novellierte Betriebsverfassung .... 364-378

Dineen, Donal A., s. Wallace, Joe

Dörre, Klaus Partizipation im Arbeitsprozess – Alternative oder Ergänzung zur Mitbestimmung? .... 379-407

Editorial zum Schwerpunkt-Thema: Dienstleistungsarbeit und Industrielle Beziehungen .... 5-8

Editorial zum Schwerpunkt-Thema: Mitbestimmung und Arbeitnehmerpartizipation auf dem Prüfstand I .... 359-363

Holtgrewe, Ursula Recognition, Intersubjectivity and Service Work: Labour Conflicts in Call Centres  .... 37-54

Krell, Gertraude Zur Analyse und Bewertung von Dienstleistungsarbeit. Ein Diskussionsbeitrag .... 9-36

Lompe, Klaus / Weis, Hinrich Gelebte Montanmitbestimmung. Ergebnisse empirischer Untersuchungen in drei Unternehmen .... 408-429

Plehwe, Dieter Arbeitspolitische Probleme ungleicher Reorganisation. Zur Veränderung der Arbeit in Logistiknetzwerken .... 55-82

Prigge , Wolfgang-Ulrich Gewerkschaftliche Repräsentativität in pluralistischen Systemen: Belgien und Frankreich  .... 200-219

Schnabel, Claus / Wagner, Joachim Verbreitung und Bestimmungsgründe verschiedener Formen der Arbeitnehmerpartizipation in Industriebetrieben .... 445-462

Stumpf-Fekete, Monika Mitbestimmung bei Investitionsentscheidungen. Fallstudien in deutschen multinationalen Konzernen .... 430-444

Wagner, Joachim, s. Schnabel, Claus

Wallace, Joe / Dineen, Donal A. Irish Services: The Industrial Relations Dimensions of a Rapidly Growing Sector .... 83-107

Weis, Hinrich, s. Lompe, Klaus

Welte, Heike, s. Auer, Manfred

Zagelmeyer, Stefan Brothers in Arms in the European Car Wars: Employment Pacts in the EU Automobile Industry .... 149-179

Praxisberichte

Müller, Hans-Peter Über die Mühen der Profilfindung einer Dienstleistungsgewerkschaft. Zur Entstehungsgeschichte der Multibranchengewerkschaft „Ver.di“ im Spannungsfeld von Organisationskonflikten und Programmsuche .... 108-137

Töpsch, Karin / Menez, Raphael / Malanowski, Norbert Ist Wissensarbeit regulierbar? Arbeitsregulation und Arbeitsbeziehungen am Beispiel der IT-Branche .... 306-332

Widuckel, Werner Globale Integration von Unternehmen und Interessenvertretung von Arbeitnehmern am Beispiel der Volkswagen AG .... 333-340

Sammelrezension

Der Organisationsforschung eine Chance, oder: Über die Notwendigkeit interdisziplinärer Mitbestimmungsforschung von Holger Lengfeld .... 463-476

Tagungsberichte

Am workplace nichts Neues? Bericht von der 19th Annual International Labour Process Conference, 26.-28.3.2001, Royal Holloway University of London von Frank Kleemann .... 341-347

Working Europe: visions and realities. Bericht vom sechsten Europakongress der International Industrial Relations Association in Oslo von Martin Behrens .... 477-479

Call for Papers .... 138-139, 348-352
Neuheiten .... 140-144, 220-224, 353-354, 480

 


Industrielle Beziehungen, 7. Jahrgang, Heft 1-4, 2000, IndBez 7 (1-4)

Schwerpunkt-Themen: ....
Theorieansätze zur Analyse industrieller Beziehungen, IndBez 7(1)
Rechtsökonomische Theorien der Arbeitsbeziehungen, IndBez 7(4)

 

Originalbeiträge

Bansbach, Matthias Der sektorale Soziale Dialog in der EU. Eine empirische Untersuchung der Branchen Agrar und Energie .... 230-259

Bender, Gerd Dezentral und entstandardisiert – Neue Formen der individuellen Entgeltdifferenzierung .... 157-179

Boyer, Robert / Freyssenet, Michel A New Approach of Productive Models. The World that Changed the Machine .... 385-412

Editorial zum Schwerpunkt-Thema Rechtsökonomische Theorien der Arbeitsbeziehungen .... 317-319

Editorial zum Schwerpunkt-Thema Theorieansätze zur Analyse industrieller Beziehungen .... 5-9

Frege, Carola M. Gewerkschaftsreformen in den USA. Eine kritische Analyse des ‘Organisierungsmodells’ .... 260-280

Freyssenet, Michel, s. Boyer, Robert .... 385-412

Hegele, Cornelia, s. Walgenbach, Peter .... 180-199

Keller, Berndt Arbeitspolitik als Anwendungsgebiet von „Rational Choice“ .... 69-96

Kittel, Bernhard Gesamtwirtschaftliche Leistungseffekte betrieblicher Arbeitnehmervertretung im internationalen Vergleich .... 211-229

Kübler, Dorothea Rationales Herdenverhalten und Stigma der Arbeitslosigkeit: Soziales Lernen bei Einstellungsentscheidungen .... 368-384

Lengfeld, Holger / Liebig, Stefan Industrielle Beziehungen und soziale Gerechtigkeitseinstellungen. Eine gerechtigkeitstheoretische Erklärung der betrieblichen Mitbestimmung .... 10-42

Liebig, Stefan, s. Lengfeld, Holger .... 10-42

Marsden, David A Theory of Job Regulation, the Employment Relationship, and the Organisation of Labour Institutions .... 320-347

Rogowski, Ralf Industrial Relations as a Social System .... 97-126

Sadowski, Dieter, s. Schneider, Martin .... 348-367

Schneider, Martin / Sadowski, Dieter Die Rolle der Gerichte in den Arbeitsbeziehungen. Eine ökonomische Analyse am Beispiel der Arbeitnehmerhaftung .... 348-367

Walgenbach, Peter / Hegele, Cornelia Was kann der Apfel von der Birne lernen, oder wozu brauchen Unternehmen Benchmarking? .... 180-199

Wehling, Margret Mitbestimmung in virtuellen Unternehmungen? .... 131-156

Wirth, Carsten Industrielle Beziehungen als „negotiated order“ .... 43-68


Praxisberichte zum Thema
Caritative Beschäftigung in unsozialen Verhältnissen?

Harald Schliemann Arbeitsbeziehungen in Non-Profit-Unternehmen .... 281-293

Markus Horneber Neue Formen der Entlohnung in Non-Profit-Unternehmen .... 294-300

Günter Busch Arbeitsbeziehungen in der Kirche: Zweiter oder Dritter Weg? .... 301-307

Tagungsberichte

Neue Beschäftigungsverhältnisse – Ein Risiko für Gesellschaft, Recht und Ethik? von Hermann Reichold .... 200-205

Global Integration and Challenges for Industrial Relations and Human Resource Management in the Twenty-First Century von Stefan Zagelmeyer .... 308-312

Strukturwandel des Ruhrgebiets Bericht über die Jahrestagung der deutschen Sektion der International Industrial Relations Association (GIRA) am 5. und 6. Oktober in Bochum von Jörg Abel und Peter Ittermann .... 413-415


Call for Papers .... 416
Neuheiten .... 417


1. Manuskripte sind an die Redaktion zu senden. Es genügt ein Ausdruck plus Datei per Mail oder auf Diskette.

2. Der Autor bzw. die Autorin erhält 1 Exemplar der Zeitschrift mit seinem/ihrem Beitrag sowie eine autorisierte PDF-Datei ihres/seines Beitrags zur freien Verfügung. Eine darüber hinausgehende Honorierung erfolgt nicht.

3. Eingehende Beiträge werden einem betreuenden Herausgeber sowie den anderen Herausgebern zur Kenntnis weitergeleitet, der über die Einleitung des Begutachtungsverfahrens entscheidet. Der Beitrag wird anonymisiert und einem doppelt verdeckten Begutachtungsverfahren unterzogen.
Im positiven Fall wird der Beitrag  an den/die AutorIn zur Überarbeitung zurückgegeben. Der/die Autor/in wird gebeten, die Überarbeitung in einem Schreiben darzulegen. Der betreuende Herausgeber entscheidet dann, ob die Überarbeitung den in den Gutachten gemachten Auflagen entspricht.
Ziel dieses Reviewprozesses ist weniger die Identifikation ungeeigneter Beiträge als die konstruktive Kritik der eingereichten Beiträge. Der Zeitplan sieht deshalb grundsätzlich eine Überarbeitung vor.
Grundsätzlich haben alle Herausgeber Einblick in die einzelnen Schritte des Begutachtungsverfahrens.

4. Die Herausgeber gehen davon aus, dass Manuskripte ausschließlich der Zeitschrift Industrielle Beziehungen eingereicht werden. Eine anderweitige Veröffentlichung vor oder nach Publikation in der Zeitschrift Industrielle Beziehungen ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht erlaubt bzw. bedarf der Genehmigung.

5. Umfang: Das Manuskript soll nicht mehr als 60.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen.

6. Das Manuskript sollte mit Zwischenüberschriften versehen sein. Bei einer dekadischen Gliederung sollte die Gliederungstiefe zwei Stufen nicht überschritten werden. Für weitere Untergliederungen können Zwischenüberschriften ohne Nummer eingefügt werden.

7. Dem Beitrag ist ein Abstract im Umfang von max. ca. 15 Schreibmaschinenzeilen in deutscher und in englischer Sprache voranzustellen. Darin sollte das Problem, die angewandte Methode. das Hauptergebnis in wissenschaftlicher und ggf. in praktischer Hinsicht dargestellt sein.
Ferner ist ein Autoren-Profil nach folgendem Muster zu erstellen: Dr. Günter Müller, Jg. 1959, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin, Institut für Management, Garystr. 6, D-14195 Berlin. E-mail: __________.

8. Am Ende des Manuskriptes ist ein alphabetisch geordnetes Verzeichnis der zitierten Literatur (nicht: Verzeichnis der gesamten themenrelevanten Literatur) nach folgendem Muster zu verwenden:
Bücher mit Verfasser: Müller, G./Schulze, W. (1980): Industrielle Beziehungen in den Neuen Bundesländern. 2. Aufl. Hamburg.
Bücher mit Herausgeber: Müller, G./Schulze, W. (Hg.) (1980): Industrielle Beziehungen in den Neuen Bundesländern. 2. Aufl. Hamburg und München.
Perrow, C./Meyer, C./Finney T.H. (eds.): Industrial Relations in Europe. Reading, Mass.
Aufsätze in Sammelwerken: Müller, G./Schulze, W. (1980): Industrielle Beziehungen in den Neuen Bundesländern. In: Meier, H./Schuster, F. (Hg.): Industrielle Beziehungen in Deutschland. Hamburg: 1050-1070.
Legge, K. (1995): HRM. Rhetoric, Reality and Hidden Agendas. In: Storey, J. (ed.): Human Resource Management: A Critical Text. London: 31-56.
Aufsätze in Zeitschriften: Müller, G./Schulze, W. (1992): Industrielle Beziehungen in den Neuen Bundesländern. In: Zeitschrift Industrielle Beziehungen, 6: 352-384.
Lengnick-Hall, C.A./Lengnick-Hall, M.L. (1988): Strategic Human Resources Management: A Review of the Literature and a Proposed Typology. In: Academy of Management Review, 13: 454-470.
Es ist darauf zu achten, dass Titel und Erscheinungsort durch einen Punkt getrennt werden. Hinter dem Erscheinungsort steht ein Doppelpunkt, danach die Seitenangabe, dann ein Punkt; bei einem Zeitschriftenbeitrag folgt nach der Zeitschrift ein Komma, dann die Jahrgangsnummer, Doppelpunkt, Seitenangabe, Punkt.
Bei mehreren zitierten Titeln des gleichen Autors wird ggf. der Zusatz a, b (ohne Leerzeichen vor dem Buchstaben) gemacht: 1980a statt 1980.

9. Die Zitierung erfolgt durch Nennung der Autoren und der Jahresangabe im Text (Harvard-Methode). Beispiel: Müller/Schulze (1980) zeigen in ihrer Analyse ... oder: Die gleichen Auswirkungen werden auch von anderen Autoren behauptet (z.B. Müller/Schulze 1982; Jagow/Strehl 1991). Zwei Quellenangaben sind also durch Semikolon zu trennen. Bei mehr als zwei Autoren werden genannt: Müller et al. (1980). Etwaige Seitenangaben finden sich in den Klammern: Müller/Schulze (1980: 40 f.) oder Müller/Schulze (1980: 38 ff.). Bei wirklichen Zitaten folgt die "Quellenangabe in Klammern unmittelbar nach dem Anführungsstrich" (Meyer 1991: 12), i.d.R. gefolgt von einem Satzzeichen. Autorennamen im Text sollen nicht hervorgehoben werden.

10. Fußnoten, die über das ganze Manuskript durchnumeriert sind, sollen nur im Ausnahmefall (z.B. für umfassendere Kommentierungen) verwendet werden. Die Fußnoten sind wie vom Textprogramm vorgegeben zu formatieren, Fußnotenziffern hochgestellt. Fußnotenzählung soll automatisch vom Programm durchgeführt werden (z.B. bei WORD keine Eingabe von Fußnotenzeichen). Aus optischen Gründen sollte die Fußnote nach dem Satzzeichen gesetzt werden.

11. Abbildungen und Tabellen erhalten vom Autor eine Überschrift und eine laufende Nummer, auf die im Text verwiesen wird (s. Abb. 3). Abbildungen und Tabellen müssen in die Datei integriert werden.

12. Absatz-, Zeilen- oder zeichenbezogene Formatierungen (wie Einzug, kursiv, andere Schriftarten) sollen im Text zurückhaltend benutzt werden. Es gibt im veröffentlichten Text nur eine Art der Hervorhebung, und diese ist kursiv. Versalien sollen ausschließlich für Abkürzungen (z.B. DGB) oder bestimmte Begriffe (z.B. WORD) verwendet werden, nicht für für Autoren, nicht für Hervorhebungen und nicht in Überschriften.

13. Der Beitrag muss vom Autor/der Autorin gründlich Korrektur gelesen werden. Es empfiehlt sich, eine weitere Person damit zu betrauen.

14. Texteingabe: Text muss grundsätzlich linksbündig, endlos, ohne Trennungen erfasst werden. Dies darf auch bei der Formatierung für den Ausdruck nicht verändert werden! Vor dem Ausdruck sollte auch kein Trennprogramm angewendet werden! Der Text darf niemals mit Hilfe von Leerzeichen angeordnet werden (z.B. für Einzüge oder Passagen mit tabellarischem Charakter), bitte immer Tabulatoren oder ein Absatzformat verwenden! Falls mehrere Personen an Eingabe oder Bearbeitung beteiligt sind, muss sichergestellt werden, dass diese Tätigkeiten einheitlich erledigt werden! Es gelten die Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung!

16. Überarbeitete Fassung: Bitte per Diskette oder vorzugsweise per E-mail: Hampp/at/RHVerlag.de.

16. Die in der Zeitschrift Industrielle Beziehungen veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen., der Vervielfältigung und Verbreitung auf CD ROM oder anderen Datenträgern, bleiben vorbehalten.

17. Aus Kapazitätsgründen können nur formal überarbeitete Beiträge zum Druck angenommen werden.
 

Beispiel Leitseite eines Artikels:
 



Autor/in*


Titel. Untertitel*

Dem deutschen Tarifsystem wird eine nachlassende Gestaltungskraft attestiert, festgemacht am sinkenden Denkungsgrad der Tarifverträge sowohl bezogen auf die Betriebe wie auf die Beschäftigten. Damit jedoch nur die formelle Seite der Tarifverträge angesprochen, nicht die faktische. Notwendig sind Ergänzungen in zwei Richtungen. Zum einen ist zu fragen, ob Unternehmen, die einem Arbeitgeberband angehören, sich auch an die Tarifverträge halten, was zunehmend bezweifelt wird. Zum anderen ist die Fragen, in welchem Maße sich die nicht tarifgebundenen Unternehmen an Tarifverträgen orientieren, Normen und Verfahren übernehmen und sich somit als free rider des Tarifsystems betätigen. Der Artikel kommt zu dem Ergebnis, dass in tarifgebundenen Unternehmen der Verpflichtungscharakter der Tarifverträge nachgelassen hat und Unterschreitungen tariflicher Mindestnormen in einem durchaus relevanten Umfang stattfinden, gleichzeitig jedoch nicht tarifgebundene Unternehmen sich in starkem Maße tariflicher Vorgaben bedienen bzw. an die dort gesetzten Standards anlehnen. Die These der „Erosion der Flächentarifverträge“ wird dadurch nicht zwar widerlegt, aber relativiert. Gezeigt wird zudem, dass sich hinsichtlich der Prinzipien, Verfahren und Systeme der Lohnfindung zwischen beiden mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede finden und nicht tarifgebundene Unternehmen in der Gestaltung ihrer Lohnsysteme nicht innovativer sind als tarifgebundene.

English Title and Subtitle
Statistics on the German collective bargaining system point to a declining number of companies  and employers, covered by jointly negotiated agreements on wages and employment conditions. While this tune in a formal sense, the practical side or ´the implementation reality´ has to be added. To obtain a fuller picture, we have to ask, if companies, bound to wage agreements by their membership in employers´ associations, still follow such obligations in all details. and to what extent do companies outside this legal obligations informally subscribe to this collective clauses and thus, act as free riders of the system. The article concludes, that the(will) preparedness of companies to strictly follow agreements of their own bargaining agent is weakening and undercutting of minimum standards takes place in an substantial manner. At the same time, however, companies outside such legal agreements develop a tendency to lean towards them an accept them for their own setting. While this additional aspects do not falsify the hypothesis of an erosion of multi-employers agreements´, they modify such simplifications. The article shows further that there are more similarities than differences when it comes to principals, procedures and systems of wage-fixing and that companies, not bound to collective contracts, do not more innovative methods of wage setting than those, which formally subscribe to multi-employer bargaining agreements.

Key words:  Collective Bargaining Systems, Agreements (cba),
                    Salaries, Wage Policy, Wage Systems
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* Name, Jg. 1949, Korrespondenz-Adresse. E-Mail.
** Artikel eingegangen: 
     revidierte Fassung akzeptiert nach doppelt-blindem Begutachtungsverfahren:
 


 

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