Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik

Journal for Business, Economics & Ethics

(Print) ISSN 1439-880X           (Internet)  ISSN 1862-0043

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 15, Heft 2, 2014

Positionen des wissenschaftlichen Nachwuchses
hrsg. von Olaf J. Schumann, Manuel Wörsdörfer und Alexander Brink

Editorial, Inhalt und Abstracts     163-169

Alexander Lenger, Jason Taaffe
Wirtschafts- und Unternehmensethik zwischen normativer Ökonomik und angewandter Philosophie – Zum Stand der Ethik im Curriculum der Wirtschaftswissenschaften     170-197
(Abstract)

Christian Neuhäuser
Amartya Sens Beitrag zu einer praktischen Wirtschaftsethik     198-214
(Abstract)

Markus Schenkel-Nofz, Michael Walther
Ideal und Wirklichkeit ethischen Konsums – Eine empirische Untersuchung unter Konsumenten zum Kleidungskauf     215-236
(Abstract)

Sebastian Öttl
Zurück in die Zukunft – CSR-as-Practice oder die (Wieder-)Entdeckung der Business-Society Relations durch praxistheoretische CSR-Forschung     237-262
(Abstract)

Sebastian Thieme
Subsistenz, Viabilität und Sozialstaat – Grundzüge einer Subsistenzethik     263-278
(Abstract)

Dissertation
David Risi
Corporate Social Responsibility Professionals and Institutional Work – An Institutional Perspective on a Developing Profession in Multinational Corporations     279-286

Rezensionen
Karsten Witt (2012): Wohlfahrt und Freiheit. Eine Kritik an der Rechtfertigung freier Märkte
rezensiert von Alexander Lorch     287-289

Hermann Simon (2012): Hidden Champions – Aufbruch nach Globalia. Die Er-folgsstrategien unbekannter Weltmarktführer
rezensiert von Marco Bonacker     290-292

Call for Papers     293-294

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 15, Heft 1, 2014

Wirtschaftsethische Topologie III – Reflexion und Exploration
hrsg. von Thomas Beschorner und Marc C. Hübscher

Editorial, Inhalt und Abstracts     1-7

Martin Müller, Virginia Gomes dos Santos
Realität oder Schein – Eine qualitative Untersuchung zur Entkopplungsthese bei der Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards in Unternehmen     8-26
(Abstract)
Korreferat: Patrick Haack: Realität und Schein – Über die Macht des Symbols: Plädoyer für die Einnahme einer dynamischen Perspektive in der Entkopplungsforschung     27-32

Karina Becker
Von Florence Nightingale zu Adam Smith? Wenn PatientInnen zu KundInnen und Gesundheitsdienstleistungen zu Waren werden     33-52
(Abstract)
Korreferat: Christoph Schank: Wenn Gesundheit zur Ware wird – Von der Gefahr vermeintlich notwendiger ökonomischer Sachzwänge     53-56

Susan Beyer, Stephan Bohn, Toni Grünheid, Sebastian G. M. Händschke, Raluca Kerekes, Jonas C. Müller, Peter Walgenbach
Wofür übernehmen Unternehmungen Verantwortung? Und wie kommunizieren sie ihre Verantwortungsübernahme? – Eine explorative Studie     57-80
(Abstract)
Korreferat: Bruno Staffelbach: Verantwortung verantworten     81-84

Georg von Schnurbein
Die Risiken eines Philanthropen – Philanthropisches Handeln unter Berücksichtigung risikoethischer Entscheidungsansätze     85-103
(Abstract)
Korreferat: Marc C. Hübscher: (Moralische?) Entscheidungsprobleme der Philanthropin     104-109

Christian Hecker
Die Soziale Marktwirtschaft als Ausdruck bürgerlicher Werte und Lebensformen – Mentalitätsgeschichtliche und institutionenökonomische Überlegungen zum bundesdeutschen Wirtschaftsmodell der Nachkriegszeit     110-142
(Abstract)
Korreferat: Wolfgang Maaser: Gesellschaftlicher Ordo zwischen Sozial- und Wirtschaftspolitik     143-147

Dissertation
Stefanie Mauksch
More than “Buzz” – About the Promise and Practice of Social Entrepreneurship     148-153

Rezension
Silvio Gesell (2011): Reichtum und Armut gehören nicht in einen geordneten Staat. Werkauswahl zum 150. Geburtstag
rezensiert von Hans G. Nutzinger     154-158

Call for Papers     159-162

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 14, Heft 3, 2013

Wirtschaftsethische Topologie II – Reflexion und Exploration
hrsg. von Damian Bäumlisberger und Alexander Brink

Editorial, Inhalt und Abstracts     339-345

Thomas Beschorner
Kulturalistische Wirtschaftsethik – Grundzüge einer Theorie der Anwendung    
346-372
Korreferat:
Matthias Kettner
Desiderata einer kulturalistischen Wirtschaftsethik – Ein Kommentar zu Thomas Beschorners Forschungsprogramm    373-377

Rüdiger Hahn
Zur Normierung gesellschaftlicher Verantwortung – ISO 26000 im analytischen Vergleich mit ISO 14000 und SA8000    
378-400
Korreferat:
Dirk Ulrich Gilbert
Normierung gesellschaftlicher Verantwortung durch ISO 26000 – Ein kritischer Vergleich?     401-404

Karsten Witt
Wohlfahrtsökonomischer Marktliberalismus und die Entstehung von Konsumentenwünschen    
405-422
Korreferat:
Olaf J. Schumann
Kritik zum wohlfahrtsökonomischen Integrationsversuch der Entstehung von Konsumentenwünschen in ethischer Absicht     423-426

Dissertation
Peter Vogler
Genug geschwiegen! Wie Unternehmensethik praktisch-philosophisch grundzulegen ist    
427-437

Tagungsbericht
Peter Seele
Discussing „Wirtschaftsethik“ With Regard to „Business Ethics“ and „Economic Ethics“ – Report on a DGPhil Panel at the 23rd World Congress of Philosophy in Athens 2013    
438-440


Rezensionen
Hahn, R./Janzen, H./Matten, D. (Hrsg.) (2012): Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Hintergründe, Schwerpunkte und Perspektivenn
rezensiert von Marc C. Hübscher    
441-444

Arnold Meyer-Faje (2013): Die Unvollendete. Entwicklung, Probleme und Perspektiven der Sozialen Marktwirtschaft
rezensiert von Alexander Lorch    
445-449

Call for Papers    
450-451

Dank an die Gutachter(innen)    
452

Jahresregister    
453-455

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 14, Heft 2, 2013

Menschenbild und Ökonomie
hrsg. von Alexander Brink, Ludger Heidbrink, Uwe an der Heiden und Michèle Morner

Editorial, Inhalt und Abstracts     109-118

Gerhard Minnameier
Der homo oeconomicus als „happy victimizer“: Strukturen und Prozesse moralischen Funktionierens im verhaltensökonomischen Kontext    
119-135

Birger P. Priddat
Die neue Bevölkerung der Ökonomie: Multiple, faire, unwissende und emotionale Akteure    
136-156

Andreas Haaker
Nun sag, Homo oeconomicus, wie hast du’s mit der Moral? Bestandsaufnahme und Grundgedanken zur „moralisch-evolutionären“ Fortentwicklung des ökonomischen Menschenbildes    
157-177

Michèle Morner, Nadine Wälder
Auf dem Weg zu einem kooperativen Menschenbild: Überlegungen zur Organisation der Kooperation    
178-194

Reinhard Pfriem
Weltlosigkeit überwinden: Zur Kritik des (nicht nur ökonomischen) modernen Menschenbildes und was daraus folgen könnte    
195-217

Christian E. W. Kremser
Die Historizität des Homo oeconomicus: Ein Plädoyer für die Relativität dieses Menschenbildes    
218-236

Andrea Maurer
Handlungsbeschreibungen und Menschenbilder in der Soziologie: Auch ein Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Modell des Homo oeconomicus    
237-258

Gebhard Kirchgässner
Das schwache Rationalitätsprinzip als Grundlage einer verstehenden Sozialwissenschaft    
259-281

Peter Kenning, Inga Wobker
Ist der „mündige Verbraucher“ eine Fiktion? Ein kritischer Beitrag zum aktuellen Stand der Diskussion um das Verbraucherleitbild in den Wirtschaftswissenschaften und der Wirtschaftspolitik    
282-300

Ideenforum
Ekkehard Kappler
Menschenbilder müssen scheitern: Menschen sind erkennbar bekannt    
301-314

Praxisprojekt
Zedin Sisic
Ansatzpunkte zur Bewertung ethischer Investments: Ratingsysteme als Lösung der Bewertungsproblematik?    
315-324

Dissertationsprojekt
Sven Grzebeta
Ethik und Ästhetik der Börse    
325-335

Call for Papers    
336-337

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 14, Heft 1, 2013

Das Soziale der Sozialen Marktwirtschaft
hrsg. von Nils Goldschmidt, Bettina Hollstein, Olaf J. Schumann und Joachim Zweynert

Editorial, Inhalt und Abstracts     1-8

Inga Fuchs-Goldschmidt und Nils Goldschmidt
Wiesel oder Hermelin? Strukturelle Gerechtigkeit als Fundament einer modernen Sozialen Marktwirtschaft    
8-22
Korreferat
Olaf J. Schumann
Das ordnungsökonomische Problem mit der Gerechtigkeit     23-27

Martina Wegner
Gebraucht, geschätzt und in Gefahr: Bürgerschaftliches Engagement in der Sozialen Marktwirtschaft    
28-41
Korreferat
Rudolf Speth
Die Rolle des bürgerschaftlichen Engagements in der Transformation des Wohlfahrtsstaates     42-44

Bettina Hollstein
Gemeinsinn und Engagement – Ressourcen für die Soziale Marktwirtschaft?    
45-61

Veronika Kneip
Politische Verantwortung in der Marktwirtschaft – Zur Übertragung von Citizenship-Konzepten auf Konsumenten und Unternehmen    
62-85

Essay
Natalie Dunkl
Wert im Glück oder Glück im Wert – Überlegungen zur proteischen Natur einer anthropologischen Konstante    
86-89

Dissertationsprojekt
Martin Kunze
Corporate Social Responsibility im Wohlfahrtsstaat am Beispiel des Energiemarktes im deutsch-britischen Vergleich    
90-98

Rezension
Ulrich Hemel, Andreas Fritzsche, Jürgen Manemann (Hrsg.) (2012): Habituelle Unternehmensethik. Von der Ethik zum Ethos
rezensiert von Lisa Herzog    
99-102

Workshopbericht
Erster Wirtschaftsethik-Workshop der Görres-Gesellschaft für Nachwuchswissenschaftler 8./9. November 2012 in Augsburg
von Nils Goldschmidt    
103-105

Call for Papers    
106-107

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 13, Heft 3, 2012

Konsumenten- und Unternehmensethik
hrsg. von Ludger Heidbrink, Bettina Hollstein und Imke Schmidt

Editorial, Inhalt und Abstracts     219-226

Hauptbeitrag

Timothy M. Devinney, Pat Auger, Giana Eckhardt
Can The Socially Responsible Consumer Be Mainstream?    
227-235

Beiträge

Dominik Enste, Inna Knelsen, Michael Neumann
Konsumenten- und Agentenethik. Zur Verantwortung für moralisches Handeln von und in Unternehmen    
236-254

Michael S. Aßländer
Shopping for Virtues. Corporate und Consumers’ Social Responsibility im Konzept geteilter sozialer Verantwortung    
255-277

Christian Neuhäuser
Drei Dimensionen der Verantwortung von Konsumenten und Unternehmen    
278-296

Irene Antoni-Komar, Christian Lautermann und Reinhard Pfriem
Unternehmen und Konsumenten in Verantwortungsgemeinschaft jenseits des Konsumismus. Nachhaltigkeit erfordert, das Zusammenwirken zwischen Produzieren und Konsumieren neu zu denken    
297-316

André Lieber
Kommunisten, Kapitalisten und Konsumenten: Über den Wandel der normativen Einstellungen chinesischer Unternehmer und Konsumenten seit 1978    
317-330

Dissertationsprojekt
Vera Fricke
CSR-Kommunikation für Konsumentenverantwortung. Auswirkungen auf den nachhaltigen Konsum    
331-344

Praxisbeitrag
Maurice Stanszus
Mit der grünen Suchmaschine WeGreen bewusst finden und nachhaltig konsumieren. Die Macht der Konsumenten und mit welchen Werkzeugen der Attitude-Behaviour-Gap geschlossen werden kann    
345-349

Call for Papers     350

Dank an die Gutachter(innen)    
351

Jahresregister    
352-354

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 13, Heft 2, 2012

Wirtschaftsethische Topologie – Reflexion und Exploration
hrsg. von Damian Bäumlisberger und Alexander Brink

Editorial, Inhalt und Abstracts     111-117

Beiträge

Damian Bäumlisberger, Alexander Brink
Die ILO-Standards zum Schutz von Arbeitnehmerrechten – Ein Begründungsversuch mit Hilfe der kantischen Position von Norman E. Bowie    
118-140

Michael G. Festl, Diana Festl-Pell
Wirtschaftsethik – Individualmoral oder Rahmenordnung? Ein Beitrag zum Einfluss der Verhaltensökonomik auf die Wirtschaftsethik    
141-153

Nina Kolleck
Shaping Sustainability – Zu den Chancen und Grenzen der diskursiven Macht multinationaler Unternehmen    
154-168

Imke Schmidt, Peter Seele
Konsumentenverantwortung in der Wirtschaftsethik – Ein Beitrag aus Sicht der Lebensstilforschung    
169-191

Dissertationsprojekt
Christian Haller
Individualethik im Wirtschaften – Grundzüge einer integrativen Ethik individuellen Wirtschaftens    
192-202

Tagungsbericht
Wachstum und Konsum. Kolloquium für den wissenschaftlichen Nachwuchs „Wege aus der Wachstumsgesellschaft“ vom 23. bis 25. März 2012 in der Europäischen Akademie Otzenhausen
von Bettina Hollstein    
203-205

Rezensionen

Martin Muchitsch (2012): Die Corporate Social Responsibility-Politik der Europäischen Kommission: Lobbyismus als Machtfaktor
rezensiert von Thomas Hajduk    
206-209

Christoph Lütge (2012): Wirtschaftsethik ohne Illusion. Ordnungstheoretische Reflexionen
rezensiert von Armin Müller    
210-213

Nachruf
Peter Koslowski (1952–2012) – Ein Nachruf
von Reinhard Neck    
214-216

Call for Papers    
217-218

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 13, Heft 1, 2012

Corporate Governance in Non-Profit-Organisationen
hrsg. von Alexander Brink und Arne Manzeschke

Editorial, Inhalt und Abstracts     1-8

Hauptbeitrag

Michael Meyer, Florentine Maier
Corporate Governance in Non-Profit-Organisationen: Verständnisse und Entwicklungsperspektiven    
9-21
Korreferat
Martin Büscher
Warum Non-Profit-Organisationen in der zfwu? Non-Profit-Organisationen, Corporate Governance und normatives Management     22-30

Beiträge

Christian Erk
Just Health (Care): Social Justice, Health and the Common Good    
31-49

Georg von Schnurbein
Dachverbände als Instrument der Non-Profit Governance    
50-61

Christoph Schank
Ökonomische und außerökonomische Werteorientierung in der Organisationswahl    
62-81

Praxisbeiträge

Guido Grunwald, Philipp Hennig
Beiträge der REACH-Umsetzung zur CSR-Strategie     82-91

Monica Streck, Daniel Demisch
Integrierte Unternehmens-Berichterstattung als Abbild einer konsequent umgesetzten Nachhaltigkeits-Strategie – Case Study: Nachhaltigkeitsmanagement der Flughafen München GmbH     92-97

Institutsberichte
Das Centre for Philanthropy Studies an der Universität Basel
(von Steffen Bethmann)    
98-99

Institut für Ethik in der Praxis e.?V.
(von Arnd T. May)    
100-102

Rezensionen
Helma Riefenthaler (2011): Kommunizierte Wirtschaftsethik, Ethik der Lebenswelten
(rezensiert von Heinz Krumpel)    
103-105

Christian Gahrmann (2012): Strategisches Fundraising
(rezensiert von Siegmund Pisarczyk)    
106-108

Call for Papers    
109-110

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 11, Heft 3, 2011

Ausgewählte Themen der Corporate Responsibility
hrsg. von Thomas Beschorner und Marc Hübscher

Editorial, Inhalt und Abstracts     347-353

Hauptbeitrag

Wolfgang Becker, Robert Holzmann
Verhaltensannahmen betriebswirtschaftlicher Theorien und Wirtschaftskriminalität. Theoriebasierte Typisierung wirtschaftskriminellen Verhaltens    
354-376
Korreferat
Eckhard Burkatzki
Das Problem der white-collar-crime-Motivation     377-404

Beiträge

Ronald Kröker
Die lateinamerikanische RSE-Bewegung. Ein Abriss zur Entstehung und State-of-the-Art der RSE vor dem Hintergrund historisch-religiöser und -kultureller sowie gegenwärtiger gesamtwirtschaftlicher und -gesellschaftlicher Gegebenheiten    
382-404
Korreferat
Rudolf von Sinner
Verantwortung und cidadania in Unternehmen und der Zivilgesellschaft     405-409

Franzisca Weder, Matthias Karmasin
Corporate Communicative Responsibility. Kommunikation als Ziel und Mittel unternehmerischer Verantwortungswahrnehmung – Studienergebnisse aus Österreich    
410-428

Siegfried Stumpf, Stefan Höft, Ulrike de Ponte
Was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun und lassen sollten… Eine Inhaltsanalyse von Verhaltenskodizes der DAX-30-Unternehmen aus organisationspsychologischer Sicht    
429-460

Franz Porzsolt, Uta Bittner, Kathrin Dengler, Berno Müller, Johannes Clouth
Gesundheit – Markt – Gerechtigkeit    
461-474

Institutsbericht
Am Puls des Gesundheits- und Sozialwesens – Dialog Ethik, Interdisziplinäres Institut für Ethik im Gesundheitswesen
von Philipp Lenz    
475-477

Rezension
Arne Manzeschke (Hg.): Sei ökonomisch! Prägende Menschenbilder zwischen Modellbildung und Wirkmächtigkeit
rezensiert von Stefan Grotefeld    
478-483

Call for Papers    
484-485

Dank an die Gutachter(innen)     486

Jahresregister     487-489

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 12, Heft 2, 2011

Ordnungspolitik und Wirtschaftsethik
hrsg. von Bettina Hollstein und Joachim Zweynert

Editorial, Inhalt und Abstracts     165-172

Hauptbeitrag

Lars P. Feld, Ekkehard A. Köhler
Ist die Ordnungsökonomik zukunftsfähig?    
173-195

Korreferat
Bettina Hollstein
Der normative, methodologische Individualismus – Eine wirtschaftsethische Reflexion     196-199

Beiträge

Michael S. Aßländer
Totgesagte leben länger. Die Wiedergeburt der Sozialen Marktwirtschaft angesichts der globalen Wirtschaftskrise?    
200-221

Ingo Pies
Walter Eucken als Klassiker der Ordnungsethik – Eine ordonomische Rekonstruktion    
222-249

Gerhard Wegner
Liberale Ordnungspolitik im demokratischen Diskurs    
250-268

Christian Hecker
Soziale Marktwirtschaft und Soziale Gerechtigkeit – Mythos, Anspruch und Wirklichkeit. Die Konzeptionen des Ordoliberalismus und die praktische Wirtschaftspolitik in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftsethischen Leitmotive    
269-294

Nils Goldschmidt, Alexander Lenger
Teilhabe und Befähigung als Schlüsselelemente einer modernen Ordnungsethik    
295-313

Korreferat
Christian Müller
Amartya Sens Beitrag zur Ordnungsökonomik     314-317

Dissertationsprojekt
Tim Petersen
Theologische Einflüsse auf die deutsche Nationalökonomie im 19. und 20. Jahrhundert. Drei Fallbeispiele    
318-330

Tagungsbericht
Ordnungspolitik und Soziale Marktwirtschaft. Tagungsbericht des 2. Jenaer Konvents „Wachstum durch Ordnungspolitik in einer globalisierten Welt“ am 18. Februar 2011 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (von Bettina Hollstein)    
331-336

Rezension
Wieland, J. et al. (2010): Handbuch Compliance-Management
rezensiert von Alexander Brink    
337-342

Call for Applications / Call for Papers    
343-345

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 12, Heft 1, 2011

Globale Standards: Zwischen Regulierung, Normativität und Rhetorik
hrsg. von Thomas Beschorner, Thomas Hajduk und Jan Hendrik Quandt

Editorial, Inhalt und Abstracts     1-9

Hauptbeitrag

Klaus Dieter Wolf, Sandra Schwindenhammer
Vom Business Case zum Public Case? Der Beitrag privater Selbstregulierung zu Global Governance     
10-28

Korreferat
Thomas Beschorner
Vom Business Case zum Public Case! Frosch- und Vogelperspektiven zur Global Governance      29-31

Beiträge

Luc Bres, Emmanuel Raufflet
Power and Institutions in Global Standardization: The Role and the Importance of Ambiguity in Institutionalizing New Standards of OSR    
32-47

Veronika Kneip
Normsetzung in politischen Marktarenen. (Sub-)politische Steuerung durch öffentliche Aushandlungsprozesse    
48-70

Dennis Schoeneborn, Patrick Haack, Christopher Wickert
Von rhetorischer zu organisationaler Realität? Die globale Standardisierung von Unternehmensverantwortung als diskursiver Aushandlungsprozess    
71-86

Anne Grethe J. Pedersen
Der Stakeholderdialog zwischen Regulierung und Rhetorik. Eine empirische Studie der dargestellten Dialogorientierung in deutschen und dänischen Geschäftsberichten    
87-103

Thomas Hajduk, Jan Hendrik Quandt
Regulierung, Normativität und Rhetorik. Alte Erkenntnisprobleme in der jungen CSR-Forschung    
104-116

Dissertationsprojekt
Arnaud Celka
Ethical reforms initiated by multinationals after a crisis of governance: Case study    
117-122

Praxisbeiträge
Edna Schöne-Alaluf, Victoria Bittner, Pablo von Waldenfels
Global Social and Environmental Standards for Officially Supported Export Credits. Development, Status and Future Perspectives of Sustainability Standards in Export Credits    
123-138

Lorenz Berzau
The Business Social Compliance Initiative. A system for the continuous improvement of social compliance in global supply chains    
139-141

Tagungsbericht
CSR, Sustainability and Other Confusing Terms: Transatlantic Perspectives. Report on the Workshop of the 4th meeting of the Transatlantic Academy on Corporate Responsibility, Montreal, October 11-16, 2010 (von Thomas Hajduk)    
142-144

Workshopbericht
Workshop on CSR Regulation and Global Governance, 18-19 June 2010, Berlin (von Thea Renner und Maike Wiehmeier)    
145-146

Rezensionen
Holger Backhaus-Maul, Christiane Biedermann, Stefan Nährlich und Judith Polterauer (Hg.) (2010): Corporate Citizenship in Deutschland. Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen. Bilanz und Perspektiven
rezensiert von Arne Manzeschke und Elisabeth Tafelmeyer    
147-151

Ulrich Thielemann (2010): Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept. Kritik des Neoliberalismus
rezensiert von Hermann Sautter    
152-156

Rolf G. Heinz (2009): Rückkehr des Staates? Politische Handlungsmöglichkeiten in unsicheren Zeiten
rezensiert von Marc C. Hübscher    
157-160

Call for Applications    
161-162

Call for Papers    
163-164

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 11, Heft 3, 2010

Grundprobleme der Wirtschaftsethik
hrsg. von Thomas Beschorner und Alexander Brink

Editorial, Inhalt und Abstracts     217-225

Hauptbeitrag

Michael S. Aßländer und Hans G. Nutzinger
Der systematische Ort der Moral ist die Ethik! Einige kritische Anmerkungen zur ökonomischen Ethik Karl Homanns    
226-248

Korreferat
Ingo Pies
Karl Homanns Programm einer ökonomischen Ethik. ‚A View from Inside’ in zehn Thesen    
249-261

Beiträge

Georg Trautnitz
Kapitalismus oder Solidarität? Zur Bedeutung der Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft angesichts der aktuellen Infragestellung marktwirtschaftlicher Funktionsprinzipien    
262-278

Gerd Garmaier und Christoph Lütge
Von Hobbes zum Franchising. Eine wirtschaftsethische Analyse des Franchisings    
279-301

Thomas Bienengräber
Wirtschaftsethik und Moralentwicklung. Individuelle und konzeptionelle Voraussetzungen für moralisches wirtschaftliches Handeln    
302-321

Alexander Brink
Lokale Gerechtigkeit und Governanceethik    
322-341

Dissertationsprojekt
Alexander Lorch
Wirtschaftsethisch fundierte Ordnungspolitik. Impulse für eine ethisch wohlverstandene Soziale Marktwirtschaft    
342-349

Praxisbeitrag
Mathias Bucksteeg
Nach der Wirtschaftskrise: 'Zero Tolerance' in Sachen Werte. Studie der Wertekommission und der VALORESS Strategieberatung, Köln 2010    
350-354

Institutsvorstellung
Gründung des Reinhard-Mohn-Instituts für Unternehmensführung und Corporate Governance (RMI)von Michèle Morner    
355-357

Gewinneressay
Gebt den Chancen ihre Chance! oder: Von der Konfusion und Illusion der hehren Moral
von Markus Raschke    
358-361

Rezensionen
Ferdinand Rohrhirsch (2009): Führung und Scheitern. Über Werte und den Wert des Scheiterns im Führungsalltag – Wie Führung glückt
rezensiert von Markus Porsche-Ludwig    
362-365
Hardy Bouillon (2010): Wirtschaft, Ethik und Gerechtigkeit
rezensiert von Karl Hackstette    
366-367

Call for Papers     368-369

Dank an die Gutachter(innen)     370

Jahresregister     371-373

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 11, Heft 2, 2010

Ethik der Finanzmärkte
hrsg. von Markus Breuer, Martin Schröter und Olaf J. Schumann

Editorial, Inhalt und Abstracts     89-96

Hauptbeitrag

Bernhard Emunds
Renditedruck der Finanzmärkte – schwere Zeiten für die Unternehmensethik    
97-121
Korreferat
Bettina Hollstein
Institutionen- versus Individualethik? Eine falsche Alternative vor dem Hintergrund der Finanzkrise      122-125

Beiträge

Christoph Weber-Berg
Wiedergewinnung von Vertrauen oder Rückkehr der Vertrauensillusion? Ein Plädoyer für gesundes Misstrauen gegenüber systematischen Tautologien    
126-138

Uwe Demele
Kritische Finanzethik    
139-159

Jörg Hübner
Kapitalmarktinformationen: Ihre dienende Rolle für eine nachhaltige Entwicklung. Eine Analyse der Aufgaben des Finanzmarktes in ethischer Perspektive    
160-173

Bernhard Ungericht und Christian Hirt
Politik-sensible CSR-Forschung am Beispiel der Auseinandersetzung um ein europäisches Rahmenwerk    
174-192

Dissertationsprojekt
Jörg Viebranz
Möglichkeiten unternehmerischer Korruptionsprävention. Wie man Korruption bekämpfen kann, ohne moralische Appelle!    
193-202

Rezension
Ortmann, Günther: Organisation und Moral,
rezensiert von Marc C. Hübscher    
202-205

Institutsbericht
„Alles eine Frage des Menschseins?“ Die Arbeitsstelle für Theologische Ethik und Anthropologie, Universität Bayreuth
von Arne Manzeschke    
206-208

Tagungsbericht
Keep the Balance. Report on the Third „Transatlantic Doctoral Academy on Corporate Responsibility”
von Thea Renner und Maike Wiehmeier    
209-211

Call for Papers     212-213

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 11, Heft 1, 2010

Religion und Ökonomie
hrsg. von Alexander Brink und Peter Seele

Editorial, Inhalt und Abstracts     1-8

Hauptbeitrag

Lasse Steiner, Lisa Leinert und Bruno S. Frey
Economics, Religion and Happiness    
9-24

Birger P. Priddat
Ökonomie des Glaubens?    
25-34

Beiträge

André Munzinger
Deutungshoheit der Religionen? Weltanschauung und Wirtschaft im Horizont globaler Institutionen und in Auseinandersetzung mit der Ethik von Eilert Herms    
35-50

Georges Enderle
Arthur Richs Bedeutung für die Entwicklung der Wirtschaftsethik    
51-65

Stefan Leins
Zur Ethik des islamischen Finanzmarktes    
66-75

Rezensionen
Rezension zu Philippe Mastronardi und Mario von Cranach (Hrsg.) (2010): Lernen aus der Krise. Auf dem Weg zu einer Verfassung des Kapitalismus, rezensiert von Alexander Lorch    
76-78
Lothar Lochmaier (2010): Die Bank sind wir. Chancen und Perspektiven von Social Banking, rezensiert von Armin Müller    
79-81

Workshopbericht
Ana Javornik, Ines van Kaldekerken
LSF 2010 – Lugano Sustainability Forum 2010. Competitive advantage when going sustainable    
82-86

Call for Papers     87-88

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 10, Heft 3, 2009

Kritische Perspektiven der Wirtschaftsethik
hrsg. von Alexander Brink und Olaf J. Schumann

Editorial, Inhalt und Abstracts     265-272

Artikel

Harald Wohlrapp
Praxis, Wert, Friede. Einige Argumente zu den pragmatischen Grundlagen der Unternehmensethik – Für Horst Steinmann zum 75. Geburtstag    
273-286

Stefanie Hiß
Corporate Social Responsibility – Innovation oder Tradition? Zum Wandel der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen in Deutschland    
287-303

Carsten Gandenberger
CSR im Spannungsfeld zwischen ökonomischen und sozialen Zielen: Ein kritischer Blick auf den Umgang mit ,social issues‘ in der Wertschöpfungskette der Bekleidungsbranche    
304-321

Rainer Klump, Manuel Wörsdörfer
Über die normativen Implikationen des Ordoliberalismus für die moderne Wirtschaftsethik    
322-340

Birger P. Priddat
Kann es ‚Wirtschaftsethik‘ geben? - Ein Zustandsberichtsversuch    
341-357

Dissertationsprojekt
Claudia Fülling
Moralische Bildung als Basis einer gerechteren Wirtschaft. Der Beitrag einer christlichen Wirtschaftsethik der Empathie als Bildungsauftrag im normativen Diskurs von Ökonomie und Religion    
358-368

Rezensionen
Philippe Mastronardi und Mario von Cranach (2010) (Hrsg.):
Lernen aus der Krise. Auf dem Weg zu einer Verfassung des Kapitalismus
rezensiert von Stefan Kyora    
369-372
Korff, W. et al. (2009): Handbuch der Wirtschaftsethik, 6 Bände
rezensiert von Alexander Brink    
373-377

Institutsvorstellung
Gründung des Schweizerischen Netzwerks für Wirtschaftsethik EBEN-Switzerland
von Peter Seele    


Call for Papers    
381

Dank an die Gutachter(innen)    
382

Jahresregister    
383-385

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 10, Heft 2, 2009

Ethics Education
hrsg. von Michael S. Aßländer, Alexander Brink, Michaela Haase und Olaf. J. Schumann

Editorial, Inhalt und Abstracts     157-163

Hauptbeitrag

Gerhard Kruip
Gibt es ein Menschenrecht auf ethische Bildung?      
164-179
Korreferat
Gertrud Nunner-Winkler
Ethik oder Moral? – Individuelle Verantwortung oder institutionelle Arrangements?     180-183

Artikel

Ingo Pies, Stefan Hielscher und Markus Beckmann
Zum Curriculum der Wirtschafts- und Unternehmensethik – Anregungen für die Ausbildung von Führungskräften    
184-202

Michael S. Aßländer
Die Wirtschafts- und Unternehmensethikausbildung in Deutschland – Versuch einer Standortbestimmung    
203-217

Dissertationsprojekt
Cyrlene Claasen
Organizational Legitimacy and CSR in Equal Public Private Joint Ventures in the Mining Industry – The Case of Namdeb    
218-228

Rezensionen
Albert Löhr und Eckhard Burkatzki (2008) (Hrsg):
Der Kampf gegen die Wirtschaftskriminalität – Wie weit kommt man mit Recht und Ethik?
rezensiert von Axel Klie    
229-232
Christian Hecker (2008): Sind gerechte Löhne wirtschaftstheoretischer Unsinn? – Ein diffiziler Versuch der Versöhnung von Ethik und Ökonomik,
rezensiert von Markus Raschke    
233-235

Praxisbeitrag
Maren Metz und Fabienne Theis
Ehrenamt und soziales Engagement in Unternehmen – Beispiel einer Kooperation zwischen Airbus Hamburg und KIT DRK Hamburg-Harburg    
236-243

Praxisprojekt
Andreas Rasche and Manuel Escudero
Leading Change – The Role of the Principles for Responsible Management Education    
244-250

Workshopbericht
Michaela Haase, Sabine Mirkovic
Unternehmens- und Wirtschaftsethik in der wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung  – Der erste Ethics Education Workshop des VHB    
251-255

Tagungsberichte
Jan Borkowski
Unternehmensverantwortung im kanadischen Winter – Ein Tagungsbericht von der ersten Session der Transatlantic Doctoral Academy on Corporate Responsibility    
256-257
Kristin Vorbohle
Wirtschaftsethik: Internationale Perspektiven – Eine Konferenz im Rahmen der Transatlantic Doctoral Academy on Corporate Responsibility    
258-260

Tagungsankündigung – Marktwirtschaft und Menschenrechte     261

Call for Papers – Ethik in der betriebswirtschaftlichen Forschung     262

Call for Papers – Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik     263

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 10, Heft 1, 2009

Internationale Perspektiven
hrsg. von Alexander Brink und
Olaf. J. Schumann

Editorial, Inhalt und Abstracts     1-7

Hauptbeitrag

Birger P. Priddat
Zuviel Vertrauen? – Über Moral und Finanzen    
8-17

 

Artikel

Reinhard Biedermann
Private Governance in der Spielzeugindustrie – Voraussetzungen und Strategien zur Durchsetzung einer Branchenvereinbarung    
18-36
Korreferat
Martin Müller     Institutionalisierung von Branchenstandards – Warum es ohne NGOs kaum Sinn macht     37-40

Stefan Hielscher, Ingo Pies und Markus Beckmann
Wie können Corporate Citizens voneinander lernen? – Ordonomische Anregungen für inter-organisationales Lernen im Global Compact der Vereinten Nationen    
41-65

 

Klaus Müller
Vertrauen zwischen Fremden – Zum Aufbau einer Joint-Venture-Culture in interkulturellen Verhandlungen    
66-85

 

Rüdiger Hahn und Gerd Rainer Wagner
Menschenwürde und Unternehmensverpflichtung an der Base of the Pyramid    
86-105

 

Dissertationsprojekt
Sarah Jastram
Legitimation transnationaler Normbildung am Beispiel von ISO 26000    
106-119

 

Rezensionen

Subhabrata Bobby Banerjee (2007): Corporate Social Responsibility – The Good, the Bad and the Ugly, rezensiert von Michael Aßländer     120-124

Hans-Ulrich Küpper (2006): Unternehmensethik. Hintergründe, Konzepte, Anwendungsbereiche, rezensiert von Alexander Brink     125-131

 

Praxisbeitrag
Antonio Argandoña
Ethical Management Systems for Not-for-profit Organizations    
132-146

 

Tagungsbericht

Svenja Hippel und Daniel Schubert
Moralisierung der Märkte – Ein Rückblick auf die V. Bayreuther Dialoge    
147-151

 

Christoph M. Paret
Essay-Wettbewerb der V. Bayreuther Dialoge
Die unerträgliche Leichtigkeit des Konsums und die Bürde der Moral    
152-154

 

Call for Papers     155-156    

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 9, Heft 3, 2008

Wirtschaftsethik und Dritter Sektor
hrsg. von Frank Adloff und Bettina Hollstein    

Editorial, Inhalt und Abstracts     307-314

Hauptbeitrag

Karl Gabriel
Wirtschaftsethik und Dritter Sektor    
315-331
Korreferat
Peter Ulrich: Zivilgesellschaft: Dritter Sektor oder Dritter Weg? – Zur wirtschaftsethischen Bedeutung des Bürgerengagements     331-336
Korreferat
Ingo Pies, Stefan Hielscher: Der systematische Ort der Zivilgesellschaft – Welche Rolle weist eine ökonomische Theorie der Moral zivilgesellschaftlichen Organisationen in der modernen Gesellschaft zu?     337-344

Artikel

Steffen Fleßa, Jan Westphal
Leistungsprogrammplanung karitativer Nonprofit-Organisationen als Instrument des Ethik-Controlling – Eine exemplarische Analyse des Portfolios diakonischer Sozialleistungsunternehmen in Vorpommern    
345-362
Korreferat
Georg Cremer: Wann ist das Angebot diakonischer und caritativer Träger sozialer Dienstleistungen leitbildkonform?     363-367

Janina Curbach
Zwischen Boykott und CSR – Eine Beziehungsanalyse zu Unternehmen und NGOs    
368-391
Korreferat
Bettina Hollstein: Mythos NGO? – Vom Geben und Nehmen hochlegitimer transnationaler Akteure     392-395

Nina König, Judith Ojinnaka, Carola Ritzenhoff, Marlene Walk
Codes of Conduct: Ein Gütesiegel für die Legitimität von NGOs? – Eine Untersuchung anhand der Diskurstheorie des Rechts von Jürgen Habermas   
396-410

Dissertation
Kristin Vorbohle: Kooperationen durch Promotoren – Über die Entstehung integrativer Kooperationen zur Realisierung von Corporate Social Responsibility-Projekten     411-422

Rezension
Thomas Maak, Peter Ulrich (2007): Integre Unternehmensführung – Ethisches Orientierungswissen für die Wirtschaftspraxis, rezensiert von Michael S. Aßländer    
423-426
Justinus C. Pech (2007): Bedeutung der Wirtschaftsethik für die marktorientierte Unternehmensführung, rezensiert von Johannes Keppeler    
427-428
Georgios Zervas (2008): Global Fair Trade – Transparenz im Welthandel. Der Weg zum gerechten Wohlstand, rezensiert von Markus Raschke    
429-430

Praxisbeitrag
Ina Schmidt: Praktische Philosophie und Unternehmensethik – Weisheit und Wirtschaft: Konstruktiver Dialog oder Kategorienfehler?     431-435

Praxisprojekt
Niko Paech: Unternehmensnetzwerke für kommunalen Klimaschutz – Das Beispiel KoBE e.V.    
436-438

Institut
Eike Bohlken: FIPH – Forschungsinstitut für Philosophie Hannover    
439-440

Ankündigung zum 24. Treffen des Berliner Forums (8./9. Mai 2009)     441

Call for Papers     442

Dank an die Gutachter(innen)     444

Jahresregister 2008     445-446

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 9, Heft 2, 2008

Corporate Governance and Business Ethics
hrsg. von Alexander Brink und Birger P. Priddat

Editorial, Inhalt und Abstracts     175-181

Alexander Bassen, Ana Maria Kovács
Environmental, Social and Governance Key Performance Indicators from a Capital Market Perspective    
182-192
Korreferat
Dirk Schiereck, Anke Königs: Intangibles Reporting – The Financial Communication Challenge in Response to Corporate Responsibility Requirements – In Search for a Common Language     193-195

Michaela Haase
Stakeholder Approach und Leistungslehre – Ansatzpunkte einer betriebswirtschaftlich-ethischen Theorie der Unternehmung    
196-221

Nicola M. Pless, Thomas Maak
Responsible Leadership – Verantwortliche Führung im Kontext einer globalen Stakeholder-Gesellschaft    
222-243

Thomas Faust
Verwaltungsethik in der Praxis – „Harte“ und „weiche“ Gesichtspunkte    
244-262

Dissertation
Markus Beckmann
Ordnungsverantwortung in Demokratie und Marktwirtschaft    
263-273

Rezensionen
Josef Wieland (2005): Normativität und Governance. Gesellschaftstheoretische und philosophische Reflexionen der Governanceethik, rezensiert von Marc Hübscher    
274-277
Ulrich Hagenmeyer (2004): Integre Unternehmensberatung. Professioneller Rat jenseits rein betriebswirtschaftlicher Logik,
rezensiert von Alexander Brink    
278-282
Gerd Hanekamp (2007) (Hrsg.): Business Ethics of Innovation,
rezensiert von Marcus Kreikebaum    
283-286

Praxisbeitrag
Martin Sambauer
Die Scham der Gestalter – Chance für eine überfällige Intervention    
287-299

Institutsvorstellung
Ralf Bischofs: Institut für Corporate Governance (ICG) an der Universität Witten/Herdecke – Wirtschaftsethik und Unternehmenskultur als zentraler Aspekt der Corporate Governance    
300-302

Tagungsankündigung zu den V. Bayreuther Dialogen     303

23. Treffen des Berliner Forums     304

Call for Papers     305-306

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 9, Heft 1, 2008

European Business and Economic Ethics
hrsg. von Dorothea Baur, Franziska Birke, Jochen Fehling, Bettina Hollstein und Mi-Yong Lee-Peuker

Editorial, Inhalt und Abstracts     1-9

Adela Cortina
Wirtschaftsethik in Europa – Eine Diagnose    
10-27

Paul Dumouchel
Ethik und Ökonomik – Vom Wert und von Werten    
28-40

Johan J. Graafland
Christliche Perspektiven auf den Markt    
41-57

Bernard Perret
Ethik als Teil eines neuen Regulierungsparadigmas – Globale Trends und europäische Besonderheiten    
58-68

Michael Wohlgemuth
Ein europäisches Sozialmodell der Beziehungen zwischen Staat und Markt – Die Ethik des Wettbewerbs aus ‚neo-liberaler’ Sicht    
69-87

Hans Joas
Wertegeneralisierung – Grenzen und Möglichkeiten der Kommunikation über Werte    
88-96

Jan Tullberg
Moderne Werte – Inhalte und Beitragende    
97-111

Lisa Herzog
Wirtschaftsethik für menschliche Wesen – Der Beitrag der Verhaltensökonomie zur Wirtschaftsethik    
112-128

Michaela Haase
Stakeholderintegration – Erweiterung der Kundenintegration und Ansatzpunkt zur Entwicklung einer ökonomisch-ethischen Theorie der Unternehmung    
129-152

Andrea Werner
Verstehen zivilgesellschaftlicher Einflüsse auf Wirtschaftsaktivitäten mittels eines sozialpsychologischen Ansatzes    
153-168

23. Treffen des Berliner Forums     169-170

Tagungsankündigung zu den V. Bayreuther Dialogen      171

Call for Papers – Zehnter Jahrgang (2009)     172-173

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 8, Heft 3, 2007

Betriebswirtschaftslehre und Ethik
hrsg. von Alexander Brink, Michael S. Aßländer und Thomas Beschorner

Editorial, Inhalt und Abstracts     243-249

Hauptbeitrag
Hans-Ulrich Küpper
Business Ethics in Germany – Problems, Concepts, and Functions    
250-269
Korreferat
Thomas Donaldson: Should Business be Moral?     270-274

Artikel
Dominik van Aaken
Wertungen im Konstruktionsbereich der ökonomischen Ethik – Über die Verwendung der Ethikkonzeption Karl Homanns in der Betriebswirtschaftslehre    
275-292
Korreferat
Reinhard Pfriem: Wertungen – Welche, von wem und wofür?     293-298

Julia Roloff
Business as Usual – Der deutsche und französische Beitrag zur Korrumpierung des Oil for Food-Programms    
299-314

Ideenforum
Jörg M. Rothe
Personalabbau und Ethik – Ein historischer Essay zur Frage, ob es richtig war, Kathryn McNeil zu entlassen    
315-327

Dissertationsvorstellung
Till Talaulicar: Unternehmenskodizes – Typen und Normierungsstrategien zur Implementierung einer Unternehmensethik    
328-335

Rezensionen
Ulrich Hemel (2005): Wert und Werte: Ethik für Manager – Ein Leitfaden für die Praxis, rezensiert von Alexander Brink    
336-338
Christoph Weber-Berg (2007): Mehrwert Ethik – Added Values in Wirtschaft und Management, rezensiert von Markus Breuer   
339-340
Ferdinand Rohrhirsch und Ludwig Paul Häußner (2007): Unternimm mit anderen. Führung als Selbstführung im unternehmerischen Mitsein, rezensiert von Markus Porsche-Ludwig    
341-346

Praxisprojekte
Martin Büscher
Ausbildung von Ethik-Beauftragten in der Sozialwirtschaft – Struktur des Curriculums und Erfahrungen der didaktischen Umsetzung    
347-352

Ludger Heidbrink und Peter Seele
Unternehmensethik in regionaler Perspektive – Internationales EU-Projekt am KWI Essen zu ‚Corporate Culture and Regional Embeddedness’ (CURE)    
353-356

Institutsvorstellung
Bernd Lahno: Bachelorstudiengang Management, Philosophy & Economics – Frankfurt School of Finance & Management    
357-358

Ankündigung zum I. Kongress für Corporate Governance (20./21. Juni)     359-360

Ankündigung zum 22. Treffen des Berliner Forums (16./17. Mai)     361

Call for Papers     362-363

Dank an die Gutachter(innen)     364

Jahresregister 2007     365-366

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 8, Heft 2, 2007

Editorial, Inhalt und Abstracts     119-125

Hauptbeitrag
Christian Becker, Frank Jöst
Krise und Reform des Sozialstaates – Eine wirtschaftsethische Analyse des ethischen Dilemmas der ökonomischen Sozialstaatsreformvorschläge     
126-141
Korreferat
Bettina Hollstein: Was verbirgt sich hinter ökonomischen Vorschlägen zur Reform des Sozialstaates?     142-144

Artikel
Joachim Wilde
Ein Konzept der Anreizethik zur Weiterentwicklung der sozialen Grundsicherung nach Hartz IV    
145-158

Daniel Schläppi
Zwischen Barmherzigkeit, moralischer Pflicht und Kalkül – Ethik und unternehmerisches Handeln im Fürsorgewesen stadtbernischer Personenkorporationen (18.-21. Jahrhundert)      
159-177

 

Andreas Dietrich
Die Entwicklung organisatorischer Kompetenz – Selbstorganisation und nachhaltiges Management als Voraussetzung für effizientes und effektives organisatorisches Handeln   
178-195

 

Dissertation
Justin Sauter: Professional Services – Anwälte, Wirtschaftsprüfer, Unternehmens- und Steuerberater – im Fokus der Neuen Institutionenökonomik und der Unternehmensethik – Eine Untersuchung der Notwendigkeit sowie der Möglichkeiten einer moralsensitiven Erbringung von Professional Services     196-205

 

Rezensionen
Julia Roloff (2006): Sozialer Wandel durch deliberative Prozesse. Die Einführung von Sozialstandards in marokkanischen Textilunternehmen, rezensiert von Dorothea Baur  
206-209
Dieter Birnbacher (2003): Analytische Einführung in die Ethik, rezensiert von Alexander Brink   
210-211

 

Praxisprojekt
Reinhold Kopp, Thomas Koenen
Das Netzwerk als Katalysator für Corporate Social Responsibility (CSR) – econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.    
212-216

 

Praxisbeitrag
Lothar Rieth, Melanie Zimmer
Public Private Partnerships in der Entwicklungszusammenarbeit – Wirkungen und Lessons Learnt am Beispiel des GTZ/AVE Projektes     
217-235

 

Institut
ICEP – Berliner Institut für christliche Ethik und Politik, von Axel Bohmeyer     
236-238

 

Tagungsankündigung zu den IV. Bayreuther Dialogen    239

 

Call for Papers     240-241

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 8, Heft 1, 2007

Wirtschaftssoziologie und Ethik
hrsg. von Thomas Beschorner, Bettina Hollstein und Jens Beckert

Editorial, Inhalt und Abstracts     1-7

Hauptbeitrag
Viviana A. Zelizer
Ethics in the Economy    
8-23
Koreferat:
Diane Vaughan: Organizations, Competition, and Ethics     24-28
Koreferat:
Lynn Sharp Paine: Putting Codes in Perspective     29-32

Artikel
Stephan Märkt
Kooperation und Moral in der Wirtschaft - Die Sicht der ökonomischen Theorie der kulturellen Evolution und der Weberianischen Wirtschaftssoziologie    
33-51
Korreferat:
Mateusz Stachura: Grenzen der Kooperation     52-56

Thorsten Fath, Céline Ehrwein
Legitimationsprozesse wirtschaftlichen Handelns - Normativer Wandel im Anschluss an "Der neue Geist des Kapitalismus"    
57-71
Korreferat:
Frank Adloff: Der neue Geist des Kapitalismus oder Max Weber à la française     72-77

Dissertationsprojekt
Janina Curbach: Die ‚Corporate Social Responsibility'-Bewegung - Zur Rolle nichtstaatlicher Akteure in der Konstruktion transnationaler gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung     78-89

Rezensionen
Till Talaulicar (2006): Unternehmenskodizes - Typen und Normierungsstrategien zur Implementierung einer Unternehmensethik, rezensiert von Alexander Brink    
89-92

Nico Stehr, Christoph Henning und Bernd Weiler (2006) (Hrsg.): The Moralization of the Markets, rezensiert von Ulrich Günter     93-96

Betsy J. Clary, Wilfred Dolfsma und Deborah M. Figart (2006) (Hrsg.): Ethics and the Market. Insights from Social Economics, rezensiert von Stephan Märkt     97-101

Stefanie Hiß (2006): Warum übernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziologischer Erklärungsversuch, rezensiert von Marc Hübscher     102-106

Essay-Wettbewerb
Thomas Hajduk: Dein Wille geschehe - Deutsche Unternehmen in der Verantwortung     107-110

Institut
Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln, vorgestellt von Stefanie Hiß    
111-112

21. Treffen des Berliner Forum     113

An International Conference: European Business and Economic Ethics     114-115

Call for Papers     116

Call for Papers (English version)     117

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 7, Heft 3, 2006

Wirtschaftsethik und Kultur
hrsg. von Bettina Hollstein und Matthias Jung

Editorial, Inhalt und Abstracts     293-300

Hauptbeitrag
Dieter Thomä
Die Theorie des Humankapitals zwischen Kultur und Ökonomie    
301-318
Matthias Jung: Humankapital als Kulturalisierung der Ökonomie?     319-323

Birger P. Priddat
Kunst als Ressource der Wirtschaft    
324-335
Tilman Reitz: Die Attraktion der Warenwelt und der Distinktionswert der Kunst     336-339

Alexander Brink
Albert O. Hirschmans „Rhetorik der Reaktion“. Kritik an der Wirtschafts- und Unternehmensethik und Empfehlungen für die angewandte Wissenschaft und das Management    
340-353
Walter Reese-Schäfer: Der Primat des Ökonomischen in der Wirtschaftsethik. Lehren aus Albert O. Hirschmans „Rhetorik der Reaktion“     354356

Wolf Dieter Enkelmann
Vom Wert des Überflüssigen. Zum Verhältnis von künstlerischer Freiheit und wirtschaftlichem Gewinn    
357-368

Dissertationsprojekt
Torsten Behrens: Nachhaltige gesellschafts- und marktorientierte Unternehmensführung    
369-378

Rezensionen
Axel T. Paul: Das Geheimnis der Münze    
379-383

Bettina Hollstein: Der Preis der Wahrheit     384-387

Henry Meyer zu Schwabedissen: Korruptionssanktionen gegen Unternehmen     388-391

 

Tagungsbericht

Steve Heinke, Anna-Katharina Lenz und Lynn Waffenschmidt: Leistung! Leid oder Leidenschaft? – Ein Rückblick auf die III. Bayreuther Dialoge     392-395

 

Institutsvorstellung

Magnus Schlette: Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt     396-399

 

Tagungsankündigung – European Business and Economic Ethics     400-401

 

Call for Papers – „Corporate Social Responsibility im Einzelhandel“     402-403

 

Call for Papers – Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik     404-405

 

Dank an die Gutachter(innen)     406

 

Jahresregister 2006     407-408

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 7, Heft 2, 2006

Politische Ökonomie
hrsg. von Olaf J. Schumann

Editorial, Inhalt und Abstracts     157-163

Hauptbeitrag
Peter Ulrich
Politische Ökonomie, wirtschaftsethisch rekonfiguriert. Funktionale Systemökonomie im Kontext praktischer Sozialökonomie   
164-182

John-Stewart Gordon
Justice or Equality?    
183-201
Korreferat: Kirsten Meyer: Relational Equality and Justice    202-205

Michael S. Aßländer
Vom „klassischen Irrtum“ der Neoklassik. Kritische Anmerkungen zur Klassikeradaption im modernen Ökonomieverständnis    
206-222

Reinhard Neck
Politische Ökonomie, Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsethik. Was bleibt vom Forschungsprogramm von John Neville Keynes?    
223-239

Alexander Ebner
Normative Grundlagen der Sozialpolitik. Solidarismus, Historische Schule und die politische Ökonomie des Wohlfahrtsstaates    
240-262

Dissertationsprojekt
Jochen Fehling: Selbstbestimmtheitsorientierte Risikoethik. Eine ethische Einordnung des „Value of a Statistical Life“    
263-272

Rezension
Alexander Brink: Beratung und Ethik    
273-276

Praxisbeitrag
Sören Stöber, Volker Türk
Hoffnungsträger Nanotechnologie.
Ein Dialog über gesellschaftliche und ethische Fragen einer neuen Technologie    
277-291

Call for Papers     292-293

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 7, Heft 1, 2006

Leadership in sozialen Institutionen
hrsg. von Alexander Brink und Johannes Eurich

Editorial, Inhalt und Abstracts     3-8

Hauptbeitrag
Peter Arne Manzeschke und Eckhard Nagel
Leadership in sozialen Organisationen – Zur Organisation der Organisation von Macht
    
9-2
Abstract
Korreferat von Steffen Fleßa: Leadership in sozialen Organisationen – Ergänzende Erwägungen zum Untersuchungsobjekt     27-34

Andreas Langer
Leadership zwischen Anreizmoral, Wohlfahrtsverlusten und Effizienz sozialer Institutionen – Anreizanalysen professioneller Dienstleistungserbringung als wirtschafts- und unternehmensethische Aspekte effizienter Leadership
    
35-58
Abstract

Korreferat von Bernd Halfar: Leadership zwischen sozialpädagogischer und ökonomischer Theoriebildung     59-61

 

Norbert Schuster
Leadership in sozialen Organisationen – Von der zentralen Aufgabe des Contingency Mastering    
62-78
Abstract

 

Elmar Nass
Effizienz durch Gerechtigkeit  – Die sozialhumanistische Lösung eines nur vermeintlich unvermeidlichen Trade-off
Abstract
Korreferat von Christoph Lütge: Eigeninteresse versus Moral: Version 2.0     100-104

 

Dissertationsprojekt
NGOs als legitime Repräsentanten der Zivilgesellschaft – Was macht NGOs zu ‚Organized Citizens’?
Dorothea Baur
    
105-113

 

Dissertationsprojekt
Verdrängt der Homo oeconomicus den Homo communis? Normbezogene Orientierungsmuster bei Akteuren mit unterschiedlicher Markteinbindung
Eckhard Burkatzki
    
114-126

 

Rezensionen

Careful Economics for an often Uncaring Discipline: Fostering Caring Activities in a World of Asymmetries, Dependencies and Limited Autonomies (von Margarita M. Balmaceda)     127-130

Gefühl und Verstand – "Nonkonformistische Ethik" von Yvonne Thorhauer? (von Marcus Kreikebaum)     131-134

 

Praxisbeitrag
Peter Trauter
Einführung eines Wertemanagementsystems (WMS) in der ZF Marine Gruppe – Ein Praxisbericht    
135-142
Abstract

 

Praxisprojekt
Erfolgsmodell Deutschland – Was sind unsere Werte wert? Ein Rückblick auf die II. Bayreuther Dialoge
Katharina Petri und Stefan Rohrhofer
    
143-146

 

Institut: Masterstudiengang „Unternehmensführung im Wohlfahrtsbereich“
Heinz Schmidt
    
147-149

 

Leadership in sozialen Institutionen: Symposion am Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg (IWH)     150

 

19. Berliner Forum     151

 

Auschreibung – Essay-Wettbewerb: Wohin steuern Deutschlands Unternehmen?     152

 

Call for Papers     153

 

Call for Papers (english version)     155

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 6, Heft 3, 2005

Human Rights and Business
hrsg. von Bettina Hollstein, Markus Breuer, Florian Wettstein

Editorial, Inhalt und Abstracts     273-278

Hauptbeitrag
David Weissbrodt
Corporate Human Rights Responsibilities     279-297
Abstract

Florian Wettstein, Sandra Waddock
Voluntary or Mandatory: That is (Not) the Question. Linking Corporate Citizenship to Human Rights Obligations for Business    
304-320
Abstract

Bernhard Mark-Ungericht
Menschenrechte und internationale Geschäftstätigkeit - Positionen und Ansätze zum Umgang mit einer regulativen und diskursiven Kluft    
324-342
Abstract

Laura Hartman, Fiona Wilson, Denis Arnold
Positive Ethical Deviance Inspired by Moral Imagination. The Entrepreneur as Deviant    
343-358
Abstract

Ideenforum
Chris Marsden
In Defence of Corporate Responsibility    
359-373
Abstract

Rezensionen
Menschenwürde als konstitutives und regulatives Prinzip - "Menschenwürde in der Bioethik" (von Bettina Hollstein)     374
Intuitions about human development - "The Ethics of Development: From Economism to Human Development" (von Johannes Hirata)     378

Praxisartikel
Rasmus A. Kristensen
A place to stand upon. The development of a human rights compliance assessment for companies    
380-389
Abstract

Dissertationsprojekt
The Noblesse Oblige of Global Business; An Agenda for Research
Nicky Black    
390-399

Praxisprojekt
Example of a project: The Business Leaders Initiative on Human Rights – An Overview
John Morrison    
400-402

Institut
Lehrstuhl für Angewandte Ethik und Ethikzentrum an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Antje Klemm    
403-405

Call for Papers     406

Dank an die Gutachter(innen) 2005     407

Jahresregister 2005     408-409

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers


Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 6, Heft 2, 2005

Ausgewählte Anwendungsfelder
hrsg. von Olaf J. Schumann    

Editorial, Inhalt und Abstracts     133-137 

Christoph Kuhner
Interessenkonflikte aus der Sicht der Betriebswirtschaftslehre       
138-154

Abstract

Ute Schmiel
Steuerhinterziehung als Straftatbestand – eine Analyse in wirtschaftsethischer Perspektive       
155-178
Abstract

 

Bernhard Hirsch, Joachim Sandt
Der Beitrag deutscher Aufsichtsräte zu einer verantwortungsvollen Unternehmensführung deutscher Unternehmen. Konzeptionelle Überlegungen und empirische Erkenntnisse       
179-194
Abstract

 

Michael Neuner
Der Beitrag des Konsums zu einem gelingenden Leben. Eine kritische Betrachtung zur Entwicklung der Konsumfreiheit       
195-214

Abstract

 

Stefanie B. Hiß
Durch Reden zum Handeln?! Zur Rolle freiwilliger Unternehmensinitiativen bei der Verbreitung von Sozialstandards        215-230

Abstract

 

Ideenforum
Alexander Bassen, Sarah Jastram und Katrin Meyer
Corporate Social Responsibility.
Eine Begriffserläuterung       
231-236

 

Rezensionen
Marktwirtschaft und Freiwirtschaftslehre (von Stephan Märkt)        237

Arbeit als Vertiefung des Lebens (von Alexander Brink)        241

Praxisbeitrag
Lothar Rieth, Thorsten Göbel
Unternehmen, gesellschaftliche Verantwortung und die Rolle von Nichtregierungsorganisationen       
244-261

Abstract

 

Dissertationsprojekt
Jürgen Stierle
Korruptionscontrolling in öffentlichen und privaten Unternehmen       
266-268

 

2. sneep-Kongress in Hamburg        269

 

Call for Papers        270

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Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Jg. 6, Heft 1, 2005

Wirtschaftsethik und Kapitalmarkt
hrsg. von Alexander Brink und Andreas Georg Scherer    

Editorial, Inhalt und Abstracts     3-8

Hauptbeitrag
Friedhelm Hengsbach
Moral an die Börse?       
9-21

Abstract

FriedhelmWolfgang Gerke
Kapitalmärkte und Ethik – Ein Widerspruch       
22-30

Abstract

Ulrich Thielemann
Compliance und Integrity – Zwei Seiten ethisch integrierter Unternehmenssteuerung. Lektionen aus dem Compliance-Management einer Großbank       
31-45
Abstract

 

Klaus Dieter Wolf
Möglichkeiten und Grenzen der Selbststeuerung als gemeinwohl-verträglicher politischer Steuerungsform       
51-68

Abstract

 

Andreas Knorr
Globalisierung, Entwicklungspolitik und private Finanzierung       
74-87

Abstract

Jan-Marek Pfau
Im Unternehmen generationengerecht handeln! Eine nachhaltige Handlungsstrategie der Möglichkeiten und Verantwortung in Unternehmen       
88-101

Abstract

Christine Hirszowicz
Anwendung bzw. Verletzung ethischer Grundsätze in der Bank- und Finanzindustrie       
102-110
Abstract

 

Dissertationsprojekt
Transcendence matters! Institutioneller Wandel in der Hindu-Welt als transitionale Verschränkung von globalem Wettbewerb und lokalem Nicht-Wettbewerb (dharma)
Peter F. Saeverin       
111-118

 

Rezension
Pecunium (non) olet - ethische Anforderungen in der Bank- und Kreditwirtschaft (von Michael S. Assländer)        119-123

 

Institut
Matthias Schmidt: CIMAP Consulting GmbH, Stuttgart und Kaiserslautern – Beratungsschwerpunkt Effektive Unternehmensethik       
124-125

 

Praxisprojekt
Sören Stöber
Sneep - Studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik       
126-127

 

19. Berliner Forum        128

 

Call for Papers        129

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Peter Arne Manzeschke und Eckhard Nagel
Leadership in sozialen Organisationen – Zur Organisation der Organisation von Macht     9-26
Leadership wird in jüngster Zeit auch in sozialen Organisationen adaptiert. Dabei ist zu wenig noch klar, worin ihr Spezifikum besteht. Der Artikel fragt nach dem Modus der Leadership zwischen Herrschaft, Machtausübung und Management und ihrem spezifischen Verhältnis zum Sozialen. Im Zuge einer fortschreitenden Ökonomisierung ist der Status des Sozialen besonders prekär geworden. Eine besondere Aufgabe der Leadership deutet sich dort an, wo sie sich dafür zuständig erklärt, das Soziale einerseits vor einer ‚betriebswirtschaftlichen Zurichtung’ zu bewahren und andererseits sich selbst sichert gegen Verführungen durch die mit ihr verbundene Macht sichert
.

Korreferat von Steffen Fleßa: Leadership in sozialen Organisationen – Ergänzende Erwägungen zum Untersuchungsobjekt     27-34

Andreas Langer
Leadership zwischen Anreizmoral, Wohlfahrtsverlusten und Effizienz sozialer Institutionen – Anreizanalysen professioneller Dienstleistungserbringung als wirtschafts- und unternehmensethische Aspekte effizienter Leadership     35-58
Dieser Artikel präsentiert Analysen und führt eine Diskussion über Effizienz und Kooperationsproblemen in sozialen Märkten und sozialen Institutionen. Beide Aspekte bestimmen Leadershipkonzeptionen, die sich im Kern mit der Koordination und Führung professioneller Experten beschäftigen. Das Ergebnis der Untersuchung ist, dass ‚‘transformational leaders’ Markteffekte in organisationalen Kooperationsstrukturen in ihr Führungshandeln und ihre Institutionengestaltung einbeziehen müssen. Sie sind mit der Herausforderung konfrontiert, fortwährend drei ethische Orientierungen abzuwägen.     

Korreferat von Bernd Halfar: Leadership zwischen sozialpädagogischer und ökonomischer Theoriebildung     59-61

 

Norbert Schuster
Leadership in sozialen Organisationen – Von der zentralen Aufgabe des Contingency Mastering     62-78
In einer hyperkontingenten Gesellschaft geraten auch soziale Organisationen unter den Gesichtspunkt der Kontingenz. Das erschwert ihnen die Aufgabe, Kontingenzen ihrer Kunden bzw. Klienten zu bearbeiten. Mit dem Konzept des Contingency Masterings kann dieser problematischen Lage begegnet werden. Es in den Organisationen einsetzten zu wollen, bedarf des Leadership und braucht entsprechende Steuerungsinstrumente. Mit der Balanced Scorecard (BSC) wird ein solches vorgestellt, das prinzipiell auch dafür geeignet ist, das Kontingenzentschärfende Potential der Religion zu integrieren (BSC RIO).

 

Elmar Nass
Effizienz durch Gerechtigkeit Die sozialhumanistische Lösung eines nur vermeintlich unvermeidlichen Trade-off     79-99
Die Diskussion um die notwendige Umgestaltung des Sozialstaats wird
blockiert durch die weit verbreitete These, mehr Gerechtigkeit ließe sich allein durch Effizienzeinbußen erkaufen. Sie unterstellt, es träten sich stets zwei unversöhnliche Lager gegenüber: eins, das Ineffizienzen in Kauf nimmt, ein anderes, das Gerechtigkeitsfragen nicht stellt. Die von einer solchen Annahme ausgehende Denkblockade wird mithilfe sozialhumanistischer Ideen aufgebrochen, die mit ihrer Gegenthese von der Symbiose aus Gerechtigkeit und Effizienz zu einer innovativen Theorienkonkurrenz motivieren.
Korreferat von Christoph Lütge:
Eigeninteresse versus Moral: Version 2.0    
100-104

 

Praxisbeitrag
Peter Trauter
Einführung eines Wertemanagementsystems (WMS) in der ZF Marine Gruppe – Ein Praxisbericht     135-142
Die Definition, Strukturierung und Einführung eines auf Werten basierenden Managementsystems, bildete in der ZF Marine Gruppe die Basis für eine auf gegenseitigem Vertrauen basierende Entwicklung einer neuen Unternehmenskultur. Ein Wertemanagementsystem darf nicht als zusätzliches und isoliertes Managementsystem verstanden werden, sondern als integraler Bestandteil des gesamten Managementsystems, mit Fokussierung auf den im Unternehmen handelnden Menschen. Die Entwicklung einer solchen Kultur wird als unverzichtbar angesehen, um Business Excellenz erreichen zu können und damit langfristig im globalen Wettbewerb zu überleben.

David Weissbrodt
Corporate Human Rights Responsibilities     279-297
Dieser Artikel erläutert zunächst, warum wir an der Konformität von Unternehmensaktivitäten mit Menschenrechten interessiert sein sollten. Der erste Teil des Artikels illustriert daher anhand einiger historischer und aktueller Situationen die Notwendigkeit von Menschenrechtsstandards. Der zweite Teil fokussiert auf frühere Bemühungen des internationalen Rechts und speziell der internationalen Menschenrechtskonventionen, nichtstaatliche Akteure wie Unternehmungen in ihren Geltungsbereich einzubeziehen. Der dritte Teil diskutiert fünf Hauptmerkmale der U.N. Menschenrechtsnormen, welche auf diesen früheren Bemühungen aufbauen. Der vierte Teil beschreibt den Entstehungsprozess der Normen bis zu deren Übergabe zur Begutachtung an die U.N. Menschenrechtskommission. Der fünfte Teil identifiziert drei grundlegende Einwände, die von den Gegnern der Normen vorgebracht werden. Der Artikel schließt mit einem Überblick wie die Normen bereits heute von Unternehmungen, sog. "Mutual Funds" und anderen Organisationen angewendet werden.
Korreferat von Klaus M. Leisinger: Are "Human Rights" the "Business of Business"?    
298-303

Florian Wettstein, Sandra Waddock
Voluntary or Mandatory: That is (Not) the Question. Linking Corporate Citizenship to Human Rights Obligations for Business     304-320
Menschenrechte werden gewöhnlich als exklusiver Verantwortungsbereich von Regierungen wahrgenommen. Mit fortschreitender ökonomischer Globalisierung erweist sich diese Auffassung allerdings zunehmend als unangemessen. Insbesondere in Bezug auf die mächtigen multinationalen Unternehmen führt sie zu einer eklatanten Verantwortungslücke. In diesem Beitrag argumentieren wir deshalb für verbindliche Menschenrechts-Standards für multinationale Unternehmen und untersuchen, welchen Beitrag auf Freiwilligkeit basierende Konzepte wie Corporate Citizenship und Corporate Social Responsibility zur Klärung von entsprechenden Pflichten von "Multinationals" machen können - dies speziell in Bezug auf die oft kontingenten Verantwortlichkeiten bezüglich sog. positiven Menschenrechten.
Korreferat von Nicholas Howen: 'Voluntary or Mandatory: That is (Not) the Question'.  - A Comment    
321-323

Bernhard Mark-Ungericht
Menschenrechte und internationale Geschäftstätigkeit - Positionen und Ansätze zum Umgang mit einer regulativen und diskursiven Kluft     324-342
Dieser Beitrag geht von zwei Sachverhalten aus: Erstens sind gegenwärtig die Sphäre der internationalen Ökonomie und die Sphäre der Menschenrechte regulativ nicht miteinander verbunden. Zweitens spiegelt sich diese Kluft in zwei scheinbar antagonistischen Interessensdiskursen: Einerseits dem neoliberal inspirierten Diskurs der Unternehmensverbände und andererseits dem globalisierungskritischen Diskurs zivilgesellschaftlicher Organisationen. Beide Diskurse rahmen den Zusammenhang von internationaler Ökonomie und Menschenrechten entsprechend ihren jeweiligen Prämissen. Auf Basis dieser Ausgangssituation wird das Potential von drei Ansätzen zur menschenrechtlichen Sensibilisierung internationaler Geschäftstätigkeit diskutiert.

Laura Hartman, Fiona Wilson, Denis Arnold
Positive Ethical Deviance Inspired by Moral Imagination. The Entrepreneur as Deviant     343-358
Ziel dieses Beitrags ist es, das Konzept positiver ethischer Abweichungen und moralischer Imagination auf den Bereich des "Entrepreneurship" auszudehnen. Der Beitrag untersucht insbesondere Unternehmen, die nicht aufgrund von äußerem Druck oder anderen externen Ursachen von etablierten ethischen Normen des Wirtschaftssektors abweichen, sondern sich bewusst für teils radikale Herangehensweisen in Bezug auf ethische Fragen entscheiden, die sie von ihren Konkurrenten unterscheiden. Zwei Elemente sind für ein solches ethisches Abweichen von besonderer Bedeutung: eine visionäre Führung und Strukturen, die eine solche Vision zu unterstützen vermögen. Diese Analyse im Kontext von unternehmergeführten Betrieben ist wesentlich, um die potentielle Rolle von Unternehmern für einer Erhöhung ethischer Standards zu untersuchen.

Ideenforum
Chris Marsden
In Defence of Corporate Responsibility     359-373
Das Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) ist mit zwei ernstzunehmenden Kritiken konfrontiert, die aus zwei entgegengesetzten Richtungen des politischen Spektrums erhoben werden. Beide gehen vom eigentlichen Kern des Unternehmenszwecks und der Frage aus, für was Unternehmungen, insbesondere Großunternehmungen, verantwortlich sein sollten. Joel Bakan repräsentiert die politische Linke. In seinem Buch und dem darauf basierenden Dokumentarfilm "The Corporation" macht er geltend, es handle sich bei CSR um ein Scheinkonzept, welches sich Unternehmungen zunutze machen, um ihre schlechten Taten zu verbergen und strengere gesetzliche Regulierungen abzuwenden. Von der politischen Rechten argumentiert "The Economist" im Stile Milton Friedmans und Adam Smiths gegen die Ressourcenverschwendung in Form von CSR. CSR lenke Unternehmungen von ihrem eigentlichen Zweck, nämlich der Güterproduktion und der Gewinnerzielung, ab. Beide Kritiken verfehlen letztlich ihr Ziel. Dennoch sind sie intellektuell fundiert und stellen als solche eine Gefahr dar, vieles was wir heute als wichtig erachten, zu unterlaufen. Die Kritiken verlangen deshalb nach einer kritischen Auseinandersetzung. Beide Kritiken überschätzen die Rolle, welche Regierungen bezüglich der Regulierung von Unternehmensaktivitäten spielen können. Entsprechend unterschätzen sie das Potential von NGOs, einen positiven Beitrag zur Gestaltung des unternehmerischen Umfelds leisten zu können. In diesem Text wird dargelegt, dass "corporate responsibility" (CR, nicht CSR) nicht begründeterweise als Hindernis für die effektive Entwicklung eines funktionierenden Regulierungsrahmens für den Markt betrachtet werden kann. Im Gegenteil, es ist ein entscheidender Teil der einzigen realistischen Alternative die uns in dieser Hinsicht verbleibt und könnte als solche zur zentralen Stütze für die Entwicklung in diese Richtung werden.

Praxisartikel
Rasmus A. Kristensen
A place to stand upon. The development of a human rights compliance assessment for companies     380-389
Dieser Artikel diskutiert die zentralen theoretischen und konzeptionellen Herausforderungen bezüglich der Festlegung des Verantwortungsbereiches von Unternehmungen in Bezug auf Menschenrechte. Der Beitrag geht davon aus, dass Menschenrechtspflichten von Regierungen für den Unternehmenskontext übersetzt werden können. Der Artikel untersucht die methodologischen und praktischen Grenzen von aktuellen Initiativen, die auf die Reformulierung internationaler Menschenrechtsnormen für Unternehmungen zielen. Schliesslich gibt der Artikel einen Überblick über die Funktionsweise und den Mehrwert des "Human Rights Compliance Assessment"  (HRCA), welches vom Danish Institute for Human Rights entwickelt wurde.

Christoph Kuhner
Interessenkonflikte aus der Sicht der Betriebswirtschaftslehre       
138-154

Der Beitrag analysiert Interessenkonflikte aus der Sicht der Betriebswirtschaftslehre. Nach einer Begriffsabgrenzung und der Darstellung typischer Ausprägungen werden Interessenkonflikte in den Kontext der principal-agent-Beziehung gestellt. Kriterien zur Identifikation einer Grenzlinie zwischen aus ökonomischer Sicht tragbaren („legitimierbaren“) und nicht-tragbaren Interessenkonflikten werden entwickelt; rechtliche und ökonomische Mechanismen zur Eindämmung von Interessenkonflikten werden unter diesem Blickwinkel beleuchtet.

Ute Schmiel
Steuerhinterziehung als Straftatbestand – eine Analyse in wirtschaftsethischer Perspektive       
155-172

Der vorliegende Beitrag untersucht, ob in wirtschaftsethischer Perspektive Argumente für den Straftatbestand Steuerhinterziehung sprechen. Die Analyse erfolgt auf der Grundlage eines vertragstheoretischen Bezugsrahmens und der Situationslogik Poppers. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass in dieser Perspektive Gründe für einen Straftatbestand Steuerhinterziehung angeführt werden können, die durch entgegenstehende Argumentationen im ökonomischen Schrifttum nicht in Frage gestellt werden. Die hier vorgelegte Begründung eines solchen Straftatbestands wirkt sich auf zahlreiche Besteuerungsfragen aus.

Korreferat von Thomas Döring: Steuerhinterziehung und Steuermoral in ökonomischer Sicht        173-178

 

Bernhard Hirsch, Joachim Sandt
Der Beitrag deutscher Aufsichtsräte zu einer verantwortungsvollen Unternehmensführung deutscher Unternehmen. Konzeptionelle Überlegungen und empirische Erkenntnisse        179-194

Der Beitrag diskutiert die Verantwortung deutscher Aufsichträte für eine gute Unternehmensführung auf Basis einer empirischen Untersuchung. Weil der Deutsche Corporate Governance Kodex Vorstand und Aufsichtsrat explizit verpflichtet, „zum Wohle des Unternehmens eng zusammen[zuarbeiten]“, wurden Vorstandsvorsitzende bezüglich der Qualität „ihrer“ Aufsichtsräte befragt. Die Resultate wurden einer ethischen Bewertung unterzogen.

 

Michael Neuner
Der Beitrag des Konsums zu einem gelingenden Leben. Eine kritische Betrachtung zur Entwicklung der Konsumfreiheit       
195-214

Entwicklungen in der Konsumgesellschaft haben die Bedingungen der Konsumfreiheit verändert. Eine Folge dieser Entwicklungen ist die Entgrenzung der Wahlfreiheit („Hyperchoice“). Weitere Veränderungen manifestieren sich in den Eigenarten der reifen, das heißt postmodernen Konsumgesellschaft. Der Artikel untersucht die Frage, wie diese Veränderungen im Hinblick auf die Bedingungen einer gelingenden Lebensführung zu beurteilen sind. Ausgangspunkt ist die These, dass die Willensfreiheit mit der Ausweitung der Handlungsfreiheit nicht Schritt halten konnte und dass die entgrenzte Handlungsfreiheit in Verdacht steht, die Willensfreiheit zu unterminieren.

 

Stefanie B. Hiß
Durch Reden zum Handeln?! Zur Rolle freiwilliger Unternehmensinitiativen bei der Verbreitung von Sozialstandards        215-230

Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, warum multinationale Unternehmen sich freiwillig an Initiativen zur Verbesserung von Sozialstandards beteiligen und  welche Rolle dieses gesetzlich nicht verbindliche Engagement für die Entstehung und Verbreitung von Sozialstandards spielt. Im Erklärungsrückgriff auf den Neuen Soziologischen Institutionalismus wird eine Einbettung freiwilliger Initiativen in den Institutionalisierungsprozess von Mythen zu CSR (Corporate Social Responsibility) diskutiert. Die Institutionalisierung und Deinstitutionalisierung von Mythen wird in einer CSR-Mythenspirale abgebildet, um so den Prozess „durch Reden zum Handeln“ aus einer soziologischen Perspektive beleuchten zu können.

Praxisbeitrag
Lothar Rieth, Thorsten Göbel
Unternehmen, gesellschaftliche Verantwortung und die Rolle von Nichtregierungsorganisationen       
244-261

Der Beitrag untersucht aus der Perspektive von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) die gesellschaftliche Rolle von Unternehmen und präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage unter 25 deutschen NGOs. Grundsätzlich stehen NGOs vor der Wahl, ob sie sich gegenüber Unternehmen primär konfrontativ oder eher kooperativ verhalten sollten. Diese Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es unter NGOs einen deutlichen Trend zu verstärkter Kooperation mit Unternehmen gibt.    

Friedhelm Hengsbach
Moral an die Börse?        9-21

Mit einem von Georges Soros verfassten Beitrag über die Ursachen der am Ende des vergangenen Jahrhunderts ausgelösten Finanz- und Bankenkrise hat die Wochenzeitung Die Zeit gefordert: “Moral an die Börse!” Seit dem Absturz der Börsenkurse sind sich die Journalisten darüber einig, dass die Investmentbanker bei ihren Finanzgeschäften während der vorhergehenden Börseneuphorie von „nackter Gier“ getrieben gewesen seien. „Wir alle haben Fehler gemacht“, kommentierte Rolf-E. Breuer den Kursverfall und die Strukturkrise der Großbanken. Auch Klaus-Peter Müller, der Chef der Commerzbank, bestätigte, dass die Banken Fehler gemacht hätten. Aber sind Fehlverhalten, Gier und moralisches Versagen der Finanzakteure der Schlüssel, um die allgemeine wirtschaftliche Stagnation und die Funktionsdefizite der Börsen und Finanzmärkte zu erklären?

FriedhelmWolfgang Gerke
Kapitalmärkte und Ethik – Ein Widerspruch       
22-30

Die Akteure an den Kapitalmärkten handeln ohne Ethik und Moral. Nur durch Handelsregeln, Gesetze und Strafen werden sie zu ethischem Handeln gezwungen. Insgesamt begünstigt der Kapitalismus selbstsüchtige Marktteilnehmer. Nur eine demokratisch legitimierte und globalisierte Rechtsetzung und -sprechung kann diese Fehlentwicklung stoppen. Gelingt dies nicht, wird der Kapitalismus langfristig durch neue Gesellschaftsformen abgelöst. 

Ulrich Thielemann
Compliance und Integrity – Zwei Seiten ethisch integrierter Unternehmenssteuerung. Lektionen aus dem Compliance-Management einer Großbank       
31-45

Compliance bedeutet, grundlegend und allgemein betrachtet: Tun, was man muss, weil man es soll. Integrity hingegen: Wollen, was man soll. Beide Seiten hängen zusammen und bedingen einander: Compliance braucht Integrity – Integrity braucht Compliance. Diesem dialektischen Zusammenhang ist bislang zu wenig Beachtung geschenkt worden, da Compliance und Integrity als Gegensätze begriffen werden. Am Beispiel der Investmentbank Credit Suisse First Bosten wird die Notwendigkeit der Etablierung einer unverkürzten, positive Sanktionen (Belohnungen) einschließenden Compliance aufgezeigt, ohne die eine ethisch-integrierte Unternehmenssteuerung nicht gelingen kann.

Korreferat von Thomas Beschorner: Integrität, Institution, Transformation        46-50

 

Klaus Dieter Wolf
Möglichkeiten und Grenzen der Selbststeuerung als gemeinwohl-verträglicher politischer Steuerungsform       
51-68

In Abwesenheit eines weltstaatlichen Regulators übernehmen Wirtschaftsunternehmen immer häufiger auch grenzüberschreitend Normsetzungs- und Normdurchsetzungsfunktionen. Der Beitrag nimmt eine politikwissenschaftliche Einordnung privatwirtschaftlicher Selbstregulierungsinitiativen vor und geht der Frage nach, inwieweit es sich dabei um eine belastbare und normativ anspruchsvolle Form der politischen Steuerung im Rahmen von Global Governance handelt.

Korreferat von Guido Palazzo: Skizze einer deliberativen Theorie unternehmerischer Verantwortung        69-73

 

Andreas Knorr
Globalisierung, Entwicklungspolitik und private Finanzierung       
74-87

Die Entwicklungspolitik steckt in einer tiefen Krise. Angesichts ihrer mangelnden Wirksamkeit bei der Armutsbekämpfung haben viele Geberländer ihre Entwicklungshilfeleistungen im vergangenen Jahrzehnt substantiell gekürzt. Die zunehmende Einbindung der meisten Entwicklungsländer in die internationale Arbeitsteilung, sie wird häufig, sachlich verkürzt, als Globalisierung bezeichnet, hat diesen jedoch eine Reihe vielversprechender privatwirtschaftlicher Alternativen zur traditionellen bilateralen und multilateralen Entwicklungsfinanzierung erschlossen. Deren ökonomische und ethische Implikationen werden im vorliegenden Beitrag analysiert.

Jan-Marek Pfau
Im Unternehmen generationengerecht handeln! Eine nachhaltige Handlungsstrategie der Möglichkeiten und Verantwortung in Unternehmen       
88-101

Es wird ein soziologischer Blick auf das Unternehmen und den Begriff der Generationengerechtigkeit geworfen. Während auf einer pragmatischen Ebene der Foucault’sche Diskurs der Generationengerechtigkeit analysiert wird, wird konstruktivistisch ein Handlungsmodell entworfen, welches durch semantische Bearbeitung von Generationengerechtigkeit Inhalt gewinnt. Der Aufsatz verfolgt das Ziel, möglichst praktische Einsichten in die Wirklichkeit zu erhalten und nicht an abgelöste Wissenschaftsdiskurse anzuknüpfen. 

Christine Hirszowicz
Anwendung bzw. Verletzung ethischer Grundsätze in der Bank- und Finanzindustrie       
102-110

Die Bank- und Finanzindustrie erhält eine Fülle von Leitplanken im Sinne ethischer Grundsätze für ihre Leistungserbringung: einerseits durch die ordnende Hand des Gesetzgebers, anderseits durch die Selbstregulierung ihrer Fachverbände. Den verbleibenden Freiraum nutzen die Unternehmen zur autonomen Gestaltung moralischer Verpflichtungen gegenüber ihren Anspruchsgruppen. Trotz all diesen Schranken sind Kontrollen und Sanktionen unabdingbar. Die Autorin plädiert für Interdisziplinarität von Ethik und Bankbetriebswirtschaftslehre als Mittel zur Ursachenbekämpfung der Verletzung ethischer Normen. 

Kauf für Nicht-Abonnenten / Purchase for non-subscribers

 
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